Der Rückblick auf eine erfolgreiche Theatersaison und eine teilweise Neubesetzung der Vorstandschaft waren die wichtigsten Punkte bei der Jahreshauptversammlung der Theater- und Laienspielgruppe Greding. Der erste Vorsitzende Norbert Meyer konnte zahlreiche Mitglieder im Theatersaal in Greding begrüßen.
Die wichtigsten Termine im Vereinsjahr, die Aufführungen des Dreiakters zwischen dem 2. Weihnachtsfeiertag und Dreikönig liefen wieder ausgezeichnet. Alle 7 Vorstellungen waren ausverkauft.
Auch sonst wurde den Gästen einiges geboten. So gab es zum Beispiel mehrere Vorstellungen vom Kinderkino und Kasperletheater für die Kleinen. Aber auch für die Erwachsenen gab es zahlreich Veranstaltungen. Neben dem bereits traditionellen Konzert der Gredinger Band Sajojo und der Number One Party fand auch eine Weinprobe statt. Auch das Vereinsleben kam nicht zu kurz. Norbert Meyer erinnerte an das Helferfest und den Vereinsausflug zum Ritteressen.
Finanziell steht der Verein auf gesunden Füßen. Kassiererin Michaela Böll konnte von einem Jahresüberschuss berichten, da im vergangenen Jahr keine größeren Investitionen im Theatersaal getätigt werden mussten.
Nach seinem Rechenschaftsbericht blickte Norbert Meyer auf seine 12 Jahre als Vorstand zurück und dankte allen, die den Theaterverein unterstützt haben und dies weiter tun. Er kündigte an, auch weiterhin für den Verein da zu sein. Sein Amt als ersten Vorsitzenden werde er aber aus persönlichen Gründen niederlegen.
Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Michael Ackermann zum 1. Vorsitzenden gewählt. Bernhard Kriegbaum ist der neue 2. Vorsitzende. Michaela Böll und Michaela Baasch wurden in ihren Ämtern als Kassiererin bzw. Schriftführerin bestätigt. Ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt wurden die Kassenprüferinnen Inka Gollnik und Birgit Meyer.
Anschließend erinnerte der neu gewählte 1. Vorsitzende an Norbert Meyers Verdienste als Vorsitzenden: „Du hast Verantwortung übernommen, als der Verein am Scheideweg stand.“ Gemeint ist das Problem, dass der Verein sich damals entscheiden musste, den stark sanierungsbedürftigen Theatersaal weiter zu betreiben oder sich eine andere Spielstätte zu suchen. Mit Norbert Meyer wurde die umfangreiche Sanierung angegangen und mittlerweile hat sich der Saal zu einem Schmuckkästchen verwandelt. „Ohne dich würden wir heute wohl nicht hier sitzen“, konstatierte Michael Ackermann mit Blick auf die wichtige Rolle Norbert Meyers beim Erhalt und der Renovierung des Theatersaals.
