Bild: .ausgestrahlt "Reaktor-Ruine mit Sarkophag in Tschernobyl 2011"
Am 26. April 2026 jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 40. Mal.
Der Super-GAU von 1986 war nicht nur ein technisches Versagen, sondern eine Katastrophe mit bis heute spürbaren Folgen für Menschen, Umwelt und ganze Regionen Europas.
Sehenswerte Online-Ausstellung
Die Ausstellung von .ausgestrahlt erinnert daran, dass bei Tschernobyl enorme Mengen radioaktiven Materials freigesetzt wurden, Millionen Menschen vom Fallout betroffen waren und die Aufräumarbeiten selbst Jahrzehnte später nicht abgeschlossen sind.
<Hier geht's zur Ausstellung>
Grenzenloses Risiko
Tschernobyl zeigt, was Atomkraft bedeutet: Ein Unfall kann Grenzen und Generationen überschreiten.
Die Folgen reichen von akuter Strahlenbelastung über langfristige Erkrankungen bis hin zu dauerhaft belasteten Böden, Wäldern und Lebensmitteln.
Auch das Problem des Atommülls bleibt ungelöst: Radioaktive Abfälle müssen über sehr lange Zeiträume sicher verwahrt werden, während ein wirklich sicheres Endlager weltweit weiterhin fehlt oder nur mit großen Unsicherheiten möglich ist.
Teuer. Unflexibel. Unsicher.
Hinzu kommt die politische Abhängigkeit von Uranimporten. Wer Atomkraft nutzt, macht sich von Rohstofflieferungen und internationalen Machtverhältnissen abhängig, oft auch von autoritären Regimen und geopolitisch instabilen Regionen. Damit ist Atomkraft nicht nur riskant, sondern auch teuer, unflexibel und ein dauerhaftes Sicherheitsrisiko für kommende Generationen.
Blick nach vorne
Gerade deshalb ist der Blick nach vorne wichtig.
Saubere, heimische Energien wie Wind und Sonne bieten die bessere Alternative:
Sie sind erneuerbar, friedlich und machen unabhängiger von Krisen und Importen.
Auch in Schwarzenbruck gibt es dafür gute Grundlagen:
Die Gemeindewerke setzen bereits auf Ökostrom und den Ausbau erneuerbarer Energien, und die Gemeinde hat mit Bürgerenergie und Klimaschutz früh wichtige Schritte unternommen.
Unser aller Auftrag
Der 40. Jahrestag von Tschernobyl ist daher nicht nur ein Gedenktag, sondern ein Auftrag.
Wir sollten aus der Katastrophe lernen und die Energiewende vor Ort weiter stärken:
- mit Photovoltaik auf Dächern,
- mehr Windkraft dort, wo sie verantwortbar ist,
- Energiesparen,
- Speicherlösungen und
- Bürgerbeteiligung.
Schwarzenbruck kann zeigen, dass eine sichere, bezahlbare und saubere Energiezukunft ohne Atomkraft möglich ist.
Eine nachhaltige, generationengerechte Energienutzung muss sogar ohne Atomkraft auskommen.
Stefan Peipp, Agenda 21
