An der Mittelschule wird die Leseförderung großgeschrieben – besonders in der 5. Klasse. Um die Freude am Lesen zu stärken und die Lesekompetenz nachhaltig zu fördern, leihen sich die Schülerinnen und Schüler regelmäßig Bücher in der örtlichen Bücherei aus.
Mit großer Neugier stöbern die Kinder zwischen Regalen voller Abenteuer-, Fantasy- und Tiergeschichten. Dabei dürfen sie selbst entscheiden, welches Buch sie interessiert. Diese freie Auswahl motiviert besonders und sorgt dafür, dass jedes Kind eine passende Lektüre findet.
Die regelmäßigen Büchereibesuche sind fester Bestandteil des Unterrichts. Durch das eigenständige Lesen erweitern die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihren Wortschatz, sondern verbessern auch ihre Konzentrationsfähigkeit und ihr Textverständnis. Zudem lernen sie, Verantwortung für ausgeliehene Bücher zu übernehmen.
Im Deutschunterricht wurde das Thema „offizieller Brief“ behandelt. Passend dazu startete die Klasse ein besonderes Projekt: Jedes Kind verfasste einen Brief an die Autorin oder den Autor seines gelesenen Buches. Darin schilderten die Schülerinnen und Schüler ihre Meinung zur Geschichte, stellten Fragen oder beschrieben ihre Lieblingsstellen.
Nun warten die Kinder gespannt auf eine Antwort. Die Hoffnung ist groß, eine persönliche Rückmeldung zu erhalten. Die Aktion verbindet Leseförderung mit praktischem Schreiben und zeigt den Schülerinnen und Schülern, dass ihre Gedanken und Meinungen wertvoll sind.
Mit diesem Projekt setzt die Mittelschule ein wichtiges Zeichen: Lesen und Schreiben öffnen Türen zu neuen Welten – und manchmal sogar zu einem direkten Kontakt mit echten Autorinnen und Autoren.
