Am 18. April 2026 fand in München eine große Demonstration unter dem Motto „Erneuerbare Energien verteidigen“ statt. Bundesweit beteiligten sich rund 80.000 Menschen, davon etwa 12.000 in München. Auch aus dem Nürnberger Land waren engagierte Bürgerinnen und Bürger vertreten – darunter die Agenda21 Schwarzenbruck.
Bei strahlendem Frühlingswetter versammelten sich die Teilnehmenden am Siegestor und zogen anschließend über die Ludwigstraße bis zur Staatskanzlei und weiter zum Wirtschaftsministerium. Namhafte Stimmen aus Wissenschaft, Gesellschaft und Politik – darunter u. a. Harald Lesch, Prof. Michael Sterner und Vertreter von Umweltverbänden – unterstrichen in ihren Beiträgen die Bedeutung der Energiewende. Im Mittelpunkt stand die Forderung, den Ausbau erneuerbarer Energien konsequent voranzutreiben, statt ihn zu bremsen.
In den Redebeiträgen wurde deutlich: Erneuerbare Energien sind nicht nur zentral für den Klimaschutz, sondern auch für Versorgungssicherheit, stabile Energiepreise und wirtschaftliche Perspektiven. Gerade in geopolitisch unsicheren Zeiten macht die Abhängigkeit von Öl und Gas verwundbar, während erneuerbare Energien Unabhängigkeit und regionale Wertschöpfung stärken.
Für die Agenda21 Schwarzenbruck nahm Sprecher Stefan Peipp an der Demonstration teil. „Wir alle wollen eine bezahlbare, sichere Energieversorgung und eine lebenswerte Zukunft für kommende Generationen. Dafür braucht es mehr Tempo bei Sonne, Wind, Netzen und Speichern – nicht weniger“, so Peipp. Die breite Beteiligung zeigte, dass die Energiewende von vielen gesellschaftlichen Gruppen getragen wird.
Die Agenda21 Schwarzenbruck sieht ihr Engagement sowohl vor Ort als auch auf überregionaler Ebene: Ziel bleibt eine saubere, bezahlbare und verlässliche Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Quellen – auch in unserer Gemeinde.
