Die Region Würzburg ist nicht nur für ihre barocke Architektur und den Main bekannt, sondern auch für ihren hervorragenden Frankenwein und die charakteristische Kulturlandschaft der Weinberge. Der Strukturreichtum dieser Landschaft bietet eine große biologische Vielfalt: Die trocken-warmen Rebhänge stellen einen besonderen Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten dar.
Anlässlich des Internationalen Tages der biologischen Vielfalt lädt die Öko-Modellregion stadt.land.wü. am 22. Mai 2026 von 17 bis 20 Uhr zu einem Bio-Weinerlebnis in Randersacker ein. Dabei geht es um die Frage: Wie kann Biodiversität im Bio-Weinbau konkret gelebt werden?
Bio-Weinbergsführung in Randersacker
Angesichts zunehmender Trockenheit in der Region infolge des Klimawandels wird es immer wichtiger, den wertvollen Lebensraum zu erhalten und weiterzuentwickeln. Gleichzeitig sollen positive Beispiele aus der Praxis stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden. Die Veranstaltung beginnt mit einer Weinbergsführung des Bio-Weinguts Schmachtenberger. Anschließend erhalten die Teilnehmenden bei einem Besuch im Bio-Weingut Bardorf weitere Einblicke in den ökologischen Weinbau und können die Weine vor Ort verkosten.
Für die Wanderung werden festes Schuhwerk, Sonnenschutz sowie ausreichend Wasser empfohlen. Vor Ort fällt ein Betrag von zehn Euro pro Person für die Weinverkostung an. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung über die Website eveeno.com/104700972 oder per E-Mail an oekomodellregion@lra-wue.bayern.de gebeten.
Auskünfte erteilt Öko-Modellregionsmanagerin Hanna Dorn (Tel.: 0931 8003-5108). Weitere Informationen sind auf der Webseite der Öko-Modellregion stadt.land.wü. unter oekomodellregionen.bayern/stadt.land.wue. in der Rubrik „Termine“ zu finden.
Bildunterschrift:
Bei einer Exkursion am 22. Mai in Randersacker können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr über den Bio-Weinbau erfahren und Bio-Weine probieren. Das Bild zeigt Bio-Winzer Thomas Schenk aus Randersacker bei einer früheren Veranstaltung.
Foto: Hanna Dorn
Quelle: Stadt und Landkreis Würzburg
