Es gibt sehr gute Nachrichten für unseren Bahnhof Ochenbruck:
Die Förderung für den barrierefreien Ausbau auf Rummelsberger Seite wurde bewilligt! ![]()
Warum das so wichtig ist:
Im Zuge der Sanierung der Unterführung durch die Deutsche Bahn wird das Bodenniveau abgesenkt. Dadurch wäre auf der Seite Richtung Rummelsberg ein erheblicher Höhenunterschied entstanden – zwischen der bestehenden Rampe und der neuen Unterführung.
Die Deutsche Bahn wollte diesen Bereich ursprünglich nicht weiter ausbauen, da auf der Ochenbrucker Seite bereits Barrierefreiheit hergestellt wird. Aus Sicht der Bahn hätte das ausgereicht.
Doch genau hier liegt das Problem:
In Rummelsberg befinden sich zahlreiche Einrichtungen mit Menschen, die auf Barrierefreiheit dringend angewiesen sind.
Für sie wäre der Bahnhof ohne Anpassung auf dieser Seite weiterhin nur eingeschränkt nutzbar gewesen.
Die Gemeinde Schwarzenbruck konnte die zusätzlichen Kosten für eine angepasste Rampe leider nicht allein stemmen. Umso erfreulicher ist nun die Nachricht, dass ein großer Teil der Summe gefördert wird.
Damit kann die Rummelsberger Seite nun mit einer neuen, modernen und vollständig barrierefreien Rampe ausgestattet werden, die sich nahtlos an das neue Bodenniveau der Unterführung anschließt.
Für mich (Markus Rauh) ist klar:
Barrierefreiheit darf nicht einseitig gedacht werden. Sie muss dort umgesetzt werden, wo sie gebraucht wird. Deshalb freue ich mich sehr über diese Entscheidung – sie ist ein starkes Signal für Teilhabe, Fairness und einen zukunftsfähigen Bahnhof Ochenbruck.
