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Wenn Minuten ĂŒber Leben entscheiden
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Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zÀhlt jede Minute.
Schon nach wenigen Minuten ohne Hilfe sinken die Ăberlebenschancen drastisch.
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Genau an dieser entscheidenden Stelle setzt das System âRegion der Lebensretterâ an, das nun auch in unserem Rettungsdienstbereich eingefĂŒhrt wurde.
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Das System verbindet die Integrierte Leitstelle mit medizinisch geschulten Ersthelferinnen und Ersthelfern, die sich freiwillig registriert haben.
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Geht bei der Leitstelle ein Notruf wegen eines vermuteten Herzstillstands ein, kann parallel zum Rettungsdienst ĂŒber eine Smartphone-App ein Alarm ausgelöst werden.
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Das System sucht dann automatisch qualifizierte Helfer in unmittelbarer NĂ€he des Einsatzortes und alarmiert sie ĂŒber ihr Smartphone.
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Diese Ersthelfer können oft deutlich schneller am Einsatzort sein als der Rettungsdienst und sofort mit lebensrettenden MaĂnahmen beginnen.
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In vielen Regionen treffen sie bereits nach drei bis vier Minuten ein â und damit in einer Phase, in der schnelle Hilfe entscheidend ist.
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Die App organisiert dabei sogar die Aufgaben:
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- Zwei Helfer werden direkt zum Patienten geleitet, um mit der Wiederbelebung zu beginnen.
- Eine weitere Person wird zum nÀchstgelegenen Defibrillator (AED) geschickt.
- Ein vierter Helfer kann den Rettungsdienst einweisen oder Angehörige betreuen.
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Durch dieses Zusammenspiel aus Leitstelle, Rettungsdienst und freiwilligen Ersthelfern kann die sogenannte âreanimationsfreie Zeitâ deutlich verkĂŒrzt werden.
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Studien zeigen, dass eine frĂŒh begonnene Wiederbelebung die Ăberlebenschancen bei einem Herzstillstand verdoppeln bis vervierfachen kann.
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Entscheidend fĂŒr den Erfolg ist allerdings die Zahl der registrierten Helfer.
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Das System funktioniert umso besser, je mehr medizinisch geschulte Menschen teilnehmen â etwa aus Rettungsdienst, Pflege, Arztpraxen, Hilfsorganisationen oder Feuerwehr.
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Nur registrierte Ersthelfer mit geprĂŒfter Qualifikation werden ĂŒber die App alarmiert.
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Die âRegion der Lebensretterâ zeigt damit sehr eindrucksvoll, wie moderne Technik und bĂŒrgerschaftliches Engagement zusammenwirken können.
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Je mehr qualifizierte Menschen sich beteiligen, desto gröĂer ist die Chance, dass im entscheidenden Moment jemand ganz in der NĂ€he ist â und sofort helfen kann.
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Wer kann sich registrieren?
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- Personen ab 18 Jahren.
- Sie mĂŒssen eine Grundqualifikation in BLS (Basic Life Support) haben und diese regelmĂ€Ăig auffrischen.
- Geeignet sind: Rettungshelfer und SanitÀtskrÀfte mit laufender Ausbildung. Mitarbeitende aus Kliniken und Gesundheitsberufen (zum Beispiel Krankenschwestern und Pfleger) mit BLS/ALS-Zertifikat.
- Personen ohne medizinische Ausbildung, die BLS gelernt und jÀhrlich aufgefrischt haben (zum Beispiel Feuerwehr, Polizei, THW, Bundeswehr).
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Mehr unter
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https://regionderlebensretter.de/
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