Geschichte und Bedeutung des rituellen
Bades (Mikwe) im Judentum.
Vortrag mit Bildern von Dr. Désirée Schostak, Heidelberg.
Majim chajím, hebräisch für „lebendiges Wasser“, so lautet das wichtigste Merkmal des jüdischen Ritualbads, Mikwe genannt. Was genau aber verbirgt sich hinter dem Begriff „lebendiges Wasser“? Wie sah oder sieht eine Mikwe aus, was macht man dort und welche Vorstellungen verbinden sich mit dem Brauch? Auf welche Weise prägte die Mikwe auch im Gebiet des heutigen Deutschland seit vielen Jahrhunderten jüdisches Leben und welche Bedeutung hat sie für heute lebende Jüdinnen und Juden?
Diesen und anderen Fragen geht Dr. Désirée Schostak in ihrem Vortrag nach.
Die Referentin ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg und Verfasserin des Werks „Der Weg der Mikwe in die Moderne. Ritualbäder der Emanzipationszeit im Spannungsfeld von öffentlicher Wahrnehmung und jüdischem Selbstverständnis“ (V&R, Göttingen 2022).
Veranstalter: Veranstalter: Fränkischer Heimatverein Aub e.V., Evangelische und Katholische Kirchengemeinde Aub, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Würzburg und Unterfranken
Eintritt: frei
Ort: Ars Musica, Aub
Reservierung und Infos:
arsmusica.jwolf@t-online.de oder 0171 8313647
