Kunst, die an die Menschen erinnert
Arnsteiner Heimatkundeverein will die Gedenkkultur reaktivieren
Sich ein Denkmal setzen; in Erinnerung bleiben – wer wünscht sich das nicht am Ende seines Lebens? - Der Arnsteiner Heimatkundeverein beschäftigt sich seit längerer Zeit mit dem Thema „Erinnerungskultur’’. Daraus entstand die Idee, bereits zu Lebzeiten „Bausteine“ für ein eigenes „Denkmal“ zu setzen. Dieser Wunsch kann natürlich auch an die Hinterbliebenen delegiert werden.
Zu allen Zeiten haben Menschen Erinnerungsstätten geschaffen. Für sich selbst, für ihre Angehörigen, zum Gedenken an Dramen oder an große Ereignisse. Vor allem in Kriegs- und Notzeiten wurden Denkmäler gesetzt. Ein Beispiel dafür sind die Kriegergedenkstätten mit den Namen der Verstorbenen aus dem ersten und zweiten Weltkrieg. Sie wurden von den Zurückgebliebenen als Trauerstätte finanziert. Mehr denn je warnen sie uns heute vor neuerlichen Kriegsdramen.
Zahllose Vorgänger-Generationen sind mit Spenden-Beispielen vorausgegangen. Ihre Nachkommen können heute noch stolz auf die prächtige Ausschmückung von Kirchen sein, die mit deren Finanzhilfe geschaffen werden konnten. Ein Beispiel aus der Jetztzeit ist auch die Anlage der Baumallee rund um das Gelände des Arnsteiner Badesee. Mit den Baumspenden hat sich eine ganze Generation in Arnstein ein Andenken gesetzt.
Am Dienstag, 30. Juni, 14.30 Uhr, wird in arni’s treff der Vorsitzende des Arnsteiner Heimatkundevereins, Josef Grodel, gemeinsam mit der Initiatorin, Elisabeth Eichinger-Fuchs, über die Gedanken informieren, die hinter der Neueinrichtung des Arnsteiner Kulturfonds stehen.
Die Veranstaltung findet mit Unterstützung der vhs Karlstadt-Arnstein statt; sie ist kostenfrei und ohne Anmeldung zu besuchen.
Das lokale Bündnis für Familie Arnsteiner Netz bewirtet von 14 bis 17 Uhr.
Beratung rund um Pflege
Von 14 bis 17 Uhr steht die Sozialpädagogin Ruth Augsbach wieder für Beratungsgespräche für pflegende Angehörige zur Verfügung. Sie informiert über alle Themen rund um Pflege und Zuschussmöglichkeiten bei Pflegegraden oder deren Beantragung sowie den Umgang mit Einschränkungen oder Demenz. Terminvereinbarung unter Tel. 0176/11213157; Mail: ruth.augsbach@caritas-msp.de. Es steht ein separater, barrierefreier Besprechungsraum zur Verfügung. Auch spontanes Vorbeikommen ist möglich.
