In verzweifelter Hassliebe ist er seinem Instrument verbunden: Der
Kontrabassist, Mitglied im Staatsorchester, drittes Pult. In jedem
Moment behindert ihn das unförmige Instrument, die Wohnung hat
er schallisoliert, eine Freundin hatte er seit Jahren nicht mehr und
ausgerechnet an diesem Abend soll „Rheingold“ zur Premiere
kommen - Wagner, den er fast so sehr hasst wie Mozart. Sein
Leben erscheint ihm sinnlos. Künstlerische Bedeutungslosigkeit.
Wäre da nicht Sarah, die junge Mezzosopranistin an der
Staatsoper. Noch hat sie ihn nicht bemerkt, doch vielleicht kann er
mit einem gewagten Plan Sarahs Aufmerksamkeit auf sich
ziehen ...
Aufführungsrechte: Diogenes Verlag Zürich / Dauer: ca. 100 Minuten
Die Inszenierung entstand 2012 als Produktion des Zimmertheaters Tübingen.
Tickets: https://pretix.eu/www.festspiel-wagnertanz.de/kio-17/
