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Sonderausstellung "Pionieramphibien und wo sie zu finden sind"
Museum In der Torburg
03.10.2026, 10:07
09.10.2026 21:10-15.11.2026 21:10
Museum Inn der Torburg in der Museumsstube
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Seltene Amphibien im Fokus: Sonderausstellung im Torburg-Museum

Was haben Gelbbauchunke, Kreuzkröte und Geburtshelferkröte mit der Industriegeschichte Stolbergs zu tun? Dieser Frage widmet sich eine Sonderausstellung der Biologischen Station StädteRegion Aachen, die ab dem 9. Oktober im Museum in der Torburg zu sehen ist. Die Ausstellung zeigt, wie eng die drei seltenen Amphibienarten mit der Landschaft rund um Stolberg und deren industrieller Nutzung verbunden sind. Zugleich informiert sie über die Naturschutzmaßnahmen, die im Rahmen des EU-geförderten Projektes LIFE-Amphibienverbund an der Biologischen Station zur Förderung der Arten umgesetzt werden.

Stolbergs Industriegeschichte hat die Landschaft und damit auch die Tier- und Pflanzenwelt geprägt. Dass das Galmeiveilchen eng mit der regionalen Industriegeschichte verbunden ist, ist vielen bekannt. Dass auch die drei Amphibienarten von der industriellen Nutzung der Landschaft profitiert haben, wissen jedoch nur wenige.

Früher waren Gelbbauchunken, Kreuzkröten und Geburtshelferkröten in der Region durchaus häufig anzutreffen. Heute sind sie selten geworden. Die EU-weit geschützten Amphibien benötigen offene Flächen für die Nahrungssuche, Versteckmöglichkeiten und geeignete Gewässer zur Fortpflanzung. Gelbbauchunken und Kreuzkröten sind dabei besonders auf Gewässer angewiesen, die zeitweise austrocknen und daher nur wenige Fressfeinde aufweisen.

Für die Gelbbauchunke ist Stolberg von ganz besonderer Bedeutung: Hier liegt einer ihrer Verbreitungsschwerpunkte in Nordrhein-Westfalen. Nur in wenigen weiteren Regionen des Landes ist die Art überhaupt noch anzutreffen. Damit kommt Stolberg eine besondere Verantwortung für ihren Schutz und Erhalt zu.

Ideale Lebensbedingungen finden die Amphibien in Steinbrüchen, Sandwerken, Bergehalden und Truppenübungsplätzen - solange sie genutzt werden. Und das ist das Problem: Wird die Nutzung aufgegeben, wachsen die offenen Flächen zu, die Gewässer verlanden und trocknen dauerhaft aus. Hier setzt die Naturschutzarbeit an: Im Rahmen des Projektes LIFE-Amphibienverbund werden diese Lebensräume erhalten, wiederhergestellt und dauerhaft gepflegt. So sollen die Arten gefördert und ihr Fortbestand in der Region gesichert werden.

Zur Eröffnung der Ausstellung stellt Diplom-Biologin Bettina Krebs, die das LIFE-Projekt an der Biologischen Station leitet, die drei Amphibienarten in einem Vortrag näher vor. Sie erläutert, welche verschiedenen Naturschutzmaßnahmen umgesetzt werden und welche Erfolge zum Schutz der seltenen Tiere bereits erzielt werden konnten.

Die Ausstellung wird eröffnet am 09.10. um 19 Uhr im Museum in der Torburg, Luciaweg, Stolberg.
Ausstellungsdauer: 09.10.-15.11.2026, mittwochs bis freitags von 11-16 Uhr sowie an den Wochenenden von 11-18 Uhr.
Der Eintritt ist frei.


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Museum In der Torburg

Vereine

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Beschreibung

Vorstellung des Heimat- und Handwerksmuseum e.V. Die Entstehung Der Heimat- und Handwerksmuseum e.V. wurde auf Initiative der Stadt Stolberg im Jahr 1982 gegründet, mit dem Ziel, ein Industriemuseum zu gestalten. Ursprünglich trug der Verein den Namen Förderverein Industriemuseum e.V. Doch im Jahr 1991 wurde dieser Name geändert, um die neueste Entwicklung widerzuspiegeln. Fortan wurde der Verein als Heimat- und Handwerksmuseum e.V. bekannt. Das Museum, besser bekannt unter dem Namen „Museum In der Torburg“, hat sich einen Namen gemacht, der weit über die Stadtgrenzen Stolbergs hinaus reicht. Es verfolgt den Zweck, die Pflege und Erhaltung von Kulturwerten und Brauchtum der Nordeifel sowie des Stolberger Raums sicherzustellen. Gemeinnützige Arbeit und Organisation Der Verein arbeitet gemeinnützig und wird von einem engagierten Vorstand geleitet, der die vielfältigen Aufgaben des Museums koordiniert. Eine wesentliche Aufgabe des Vereins ist der Erhalt der ausgestellten Exponate, die sämtlich im Eigentum des Vereins stehen. Dabei besteht das Ziel, die Ausstellung nach Bedarf zu aktualisieren und den Besuchern eine lebendige Präsentation der Geschichte zu bieten. Da das Museum aufgrund der Platzverhältnisse nicht das gesamte Spektrum seiner Exponate zeigen kann, plant der Verein regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen. So werden den Besuchern die verborgenen Schätze der Sammlung nähergebracht. Der Einsatz für Tradition und Handwerk Neben der Präsentation der Exponate zeigt der Verein an verschiedenen Stationen das alte Handwerk, wie z.B. Schmieden, Drechseln und Kaffeerösten. Diese handwerklichen Demonstrationen ermöglichen es den Besuchern, die Traditionen und Techniken vergangener Zeiten hautnah zu erleben. Führungen durch das Museum für Gruppen, egal ob groß oder klein, werden durch den Verein organisiert und durchgeführt. Das Angebot an Darbietungen ist äußerst vielfältig und kann unseren Flyern sowie auf unserer Website „museumtorburg.de“ entnommen werden. Im Heimat- und Handwerksmuseum e.V. wird Geschichte lebendig. Der Verein engagiert sich leidenschaftlich für die Bewahrung von Geschichte und Brauchtum und bietet den Besuchern ein einzigartiges Erlebnis, das sowohl lehrreich als auch unterhaltsam ist. Wir freuen uns darauf, Sie im Museum In der Torburg willkommen zu heißen! Der Vorstand