Das Sitzungsjahr wurde mit Wunderkerzen eröffnet und jeder durfte einen Glückskeks ziehen. Es ist mittlerweile schon fast eine Tradition, dass wir zu Neujahr eine kleine Überraschung von unserem Stammgast Helga bekommen. Das ist eine Geste, die uns alle wirklich sehr freut. Dankeschön!
Veröffentlichung der nichtöffentlichen Punkte vom Dezember
Unser Stromliefervertrag ist zum Jahresende ausgelaufen. Die Verwaltung hat Angebote eingeholt und wir haben uns wieder für den günstigsten Anbieter entschieden. Der Strom für die gesamte Verwaltungsgemeinschaft kommt nun bis 2028 von der emb (Energieversorgung Miltenberg Bürgstadt). Erfreulich ist, dass der Tarif gesunken ist und im Laufe der nächsten Jahre sogar noch günstiger wird.
Berichte des Bürgermeisters
Am vergangenen Sonntag fand unser Neujahrstreffen statt. 135 Gästen hat der Kaminkehrermeister Dirk Birkholz die Hand geschüttelt, der Musikverein hat uns mit schöner Musik beschenkt, der neue Traktor des Bauhofs wurde von Pastor Mehlig und Gemeindereferent Rainer Kraus gesegnet, die Hymnen von Bayern, Franken und Hausen wurden gesungen und es gab viele gute Gespräche. Ein gelungener Start ins neue Jahr! Ein Dankeschön ging an alle Beteiligten, vor allem auch an die Mitarbeiter der Gemeinde, die das ganze vorbereitet haben. Da schließen wir uns gerne an.
Momentan wird im großen Kellerraum im Pfarrheim gearbeitet, um Feuchteschäden zu beseitigen. Die Arbeiten sollen bald abgeschlossen sein, damit der Raum an Fasching von den Aktiven genutzt werden kann.
An der Erwin-Braun-Halle wurde noch im Dezember die Verkleidung der Balken zwischen den Fenstern angebracht, um sie vor Wettereinflüssen zu schützen.
Damit wir die finanzielle Förderung für das Begegnungshaus ausgezahlt bekommen können, mussten wir ja nachweisen, dass wir alles Geld sinnvoll verwendet haben. Vor vielen Monaten haben wir die Unterlagen dazu eingereicht. Nun kam die freudige Botschaft, dass wir alles sehr gut gemacht haben … zusammen mit der Nachricht, dass momentan aber keine Gelder zur Auszahlung zur Verfügung stehen. Wie sehr uns das ärgert, könnt ihr euch vorstellen. Wir bleiben dran …
Der Feldweg vom Reiterheim hoch zum Waldbereich, der auch vom Kindergarten genutzt wird, wurde saniert. Da es zu der Zeit sehr nass war, ist die Firma noch nicht zufrieden mit ihrem Ergebnis und kommt bei besserer Witterung noch einmal vorbei, um den Weg zu ebnen.
Unser Glasfasernetz funktioniert sehr gut. Deshalb haben sich auch noch mehr Menschen dafür entschieden. Die Anschlüsse wurden in den letzten Wochen verlegt, weshalb es die vereinzelten Baustellen an Gehwegen gab.
Es wurde wieder eine Menge Brennholz bestellt. Ein kleiner Teil davon wurde auch schon eingeschlagen. Damit darüber aber kein Streit ausbricht, wird erst verteilt, wenn mehr zur Verfügung steht. Die Verwaltung bittet um Verständnis.
Es gab in der letzten Sitzung Fragen zur neuen Grenzmarkierung zwischen Roßbach und Hausen. Hier die Antworten: Die Erneuerung war nötig, da der Grenzverlauf bisher falsch markiert war. Es gab in dem Bereich nämlich früher auch eine Jagdgrenze und die wurde fälschlicherweise vor Jahrzehnten als Ortsgrenze markiert. Der Einsatz von GPS-Geräten hat diesen Fehler aufgedeckt, der nun von den Feldgeschworenen beider Gemeinden behoben wurde. Die Kosten haben sich Leidersbach und Hausen geteilt. Wir haben etwa 500 € für die Aktion gezahlt.
Außerdem gab es einige Informationen zu Terminen: Am 20. Januar findet um 18 Uhr im Begegnungshaus die Anliegerversammlung zum Projekt „Sanierung Dornauer Weg“ statt. Am 26. Februar treffen wir uns um 18 Uhr zur Bauausschusssitzung am Begegnungshaus. Am 14. März lassen wir bei der Haushaltsklausurtagung unsere Köpfe rauchen. Mit den Ergebnissen von diesem Tag wollen wir dann ab März arbeiten, weshalb die Gemeinderatsitzung um eine Woche, auf den 17. März, verschoben wird.
Feuerwehrbedarfsplan
Wir haben schon ein paar Mal von diesem Werk gehört, nun lag es uns vor. Der Ist-Stand wurde dokumentiert (z.B. die Größe unserer Waldfläche, die Anzahl und Art der Gebäude, die momentane Ausrüstung der Feuerwehr) und der Soll-Zustand nach Vorschriften und Vorgaben des Landes aufgezeigt. Dann wurden diese Informationen natürlich abgeglichen und es ergaben sich kurzfristige, mittelfristige und langfristige Handlungsempfehlungen, die auch in den 64 Seiten enthalten sind. Eine mittelfristige Maßnahme ist zum Beispiel die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeugs. Wir haben uns hier, wie schon einmal geschrieben, an einer Ausschreibung für 2029 beteiligt. Das gibt uns und vor allem der Feuerwehr Zeit, die Rahmenbedingungen zu schaffen: Führerscheine müssen gemacht und Schulungen durchgeführt werden. Natürlich braucht es auch einen passenden Unterstand. All das muss in die Haushaltspläne der nächsten Jahre eingearbeitet werden. Durch den Bedarfsplan ist das jetzt gut möglich. Er ist nur gültig, wenn der Gemeinderat ihm zugestimmt hat. Das haben wir einstimmig getan, die Feuerwehrkommandanten Thorsten Mai und Justin Steinhart waren gleich da zum Unterschreiben und jetzt ist alles fix.
Sanierung Pfarrheim
In kleinen Etappen wollen wir unser „neuestes“ Gebäude ja wieder zu einem Ort machen, an dem man sich richtig wohlfühlen kann. Dazu gehört ohne Zweifel die Sanierung der Toilettenanlagen, zumal die alten Wasserleitungen immer wieder für Probleme sorgen. Der Vorschlag der Gemeindearbeiter, die Leitungen bald auszutauschen und in diesem Zug die Toilettenräume zu sanieren, traf insgesamt auf große Zustimmung. Es soll allerdings geprüft werden, wie man eine Behindertentoilette einfügen könnte. Es gibt dafür Pläne der Vorbesitzer, die allerdings sehr umfangreiche Baumaßnahmen mit sich brächten. Vielleicht findet sich eine einfachere Lösung? Wir schauen es uns auf der Bauausschusssitzung an. Auch die neue Bestuhlung, die an sich schon beschlossen ist, soll wieder in Angriff genommen werden. Hier sind wir noch auf der Suche nach schmäleren Tischen, die die gleiche Anzahl an Zuschauern ermöglicht wie bisher.
Wünsche, Anträge und Verschiedenes …
… rund um Erinnerungen
Es wurde daran erinnert, dass wir uns mit der barrierefreien Haltestelle beschäftigen wollten, dass wir den Baumpark erweitern wollten und dass wir uns um eine passende Obdachenlosenunterkunft kümmern sollten. All das steht bereits auf der To-Do-Liste.
… rund um Dinge, die aufgefallen sind
Es gibt viele Bäume, die von Misteln befallen sind. Es soll eine Bekämpfungsaktion geben. Das hat sich Karl auf seine To-Do-Liste geschrieben.
Es ist aufgefallen, dass die Gemeinde nicht über die Kartierung der Gewässer berichtet hat. Nun, das konnte sie nicht tun, weil sie davon überhaupt nichts wusste. Erst nach Abschluss der Maßnahme hat die Verwaltung eine Information erhalten, dass nun alles kartiert ist. Immerhin wurde sie nun auch zu einer Veranstaltung eingeladen, auf der erklärt wird, welche Auswirkung die Aktion auf die Gemeinde und die Bürger hat. Diese Informationen werden dann natürlich an die Bürger weitergegeben. Transparenz steht auf der To-Do-Liste von Michael immer ganz oben.
Die mittlere Dachrinne an der Erwin-Braun-Halle scheint verstopft, sodass das Wasser an der Hauswand herabfließt. Das kommt auf die To-Do-Liste der Gemeindearbeiter. Außerdem wurde festgestellt, dass in diesem Winter in der Halle kaum Fahrzeuge untergestellt sind. Da kommt nichts auf die To-Do-Liste, das beobachten wir im kommenden Jahr noch einmal.
Das Parkverbot im Kirchenweg, das ursprünglich aufgestellt wurde, damit LKWs wenden können, ist nicht mehr nötig, da die Fabrik, die von den großen LKWs beliefert wurde, nicht mehr existiert. Nach diesem Hinweis haben wir gleich einmal beschlossen, dass das Verbot aufgehoben wird. Das Schild abzumontieren, kommt auf die To-Do-Liste der Gemeindearbeiter.
Ein Verkehrsschild an der Einmündung Bergstraße / Raiffeisenstraße sorgt für Verwirrung. Auch dieses Problem kommt auf unsere To-Do-Liste.
Auf dem Friedhof können Besucher ins Straucheln kommen, wenn sie die Aussegnungshalle verlassen, da die Geländer an den Treppen von den Menschen verdeckt werden, die zur gleichen Zeit in das Gebäude gehen möchten. Sich diese Situation noch einmal genauer zu betrachten, kommt auf die To-Do-Liste des Bauausschusses.
Wir haben also wieder viel besprochen, Punkte auf unserer To-Do-Liste abgehakt, dafür viele andere hinzugefügt, auf unserer eigenen Liste der Dinge, die zu erledigen sind, aber vor allem auch auf den Listen der Verwaltung und der Gemeindearbeiter. Ob die wohl immer am zweiten Dienstagabend im Monat zu Hause sitzen und bibbern, dass sie am nächsten Morgen nicht mit Aufträgen zugeschüttet werden? Wahrscheinlich … Aber wenn ich ihnen bisher mittwochs begegnet bin, gab es eher gespannte Nachfragen. Und generell sind, wie am Neujahrstreffen wieder bewiesen, die Mitarbeiter der Gemeinde immer gut gelaunt und motiviert zur Stelle – sogar nahezu rund um die Uhr, wenn der Himmel mit Schnee wirft wie zum Jahreswechsel. Vielen Dank, dass ihr für uns alle da seid! Jeder, der auf einem unserer Berge wohnt, weiß das wirklich sehr zu schätzen.
Tamara Suffel
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