Seit 10 Jahren ist Germering Fairtrade-Stadt und dies auch für die nächsten 2 Jahre -– ein sichtbares Zeichen für weltweite Gerechtigkeit und nachhaltigen Handel.
Fairtrade Städte fördern den fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich gemeinsam lokal für den fairen Handel stark machen. Das Engagement der vielen Menschen zeigt, dass eine Veränderung möglich ist, und dass jede und jeder etwas bewirken kann.
Nach erfolgter Bestätigung der Zertifizierung startete die Kommune mit der Steuerungsgruppe in die Fairen Wochen vom 11. – 25. September 2026 unter dem Motto „FAIR HANDELN Vielfalt erleben! Die gebotenen Veranstaltungen zeigten in ihrem Programm das breite Spektrum des Fairen Handels auf: Welche Schritte führen zu mehr globaler Gerechtigkeit? Wie werden Werte vermittelt, die Vielfalt erlebbar werden lassen? Wie versteht der Norden, dass die Probleme des Südens auch seine sind: faire und auskömmliche Löhne, gerechte Ausbildungschancen, offener Zugang zu freien Märkten, Entwicklungsunterstützung zur Selbsthilfe – weil: Budgetkürzung und Abschottung löst kein Problem dauerhaft.
Vieles ist auf den Weg gebracht und hilft. Aber es gibt auch einige spürbare Bremsspuren der Entwicklung: nicht nur im Lieferkettengesetz, bei der Verpackungsverordnung, beim Recycling, auch bei der Besteuerung und der staatlichen Unterstützung von bio-regional und fair!
Die Weltladen-Genossenschaft Weltoffen Germering, die Steuerungsgruppe der Stadt und das Max-Born-Gymnasium und das Carl-Spitzweg-Gymnasium bemühen sich sehr engagiert, die Fairtrade-Bewegung transparent und erlebbar zu machen, weil … es ist noch immer viel zu tun!
