Die Bruderschaft wurde im Jahr 1252 von Zellinger Jugendlichen gegründet. Ihr zentrales Anliegen ist die Verehrung der Gottesmutter Maria. Als sichtbares Zeichen ihres Glaubens stifteten die Mitglieder einen Kerzenleuchter, der „auf ewige Zeiten“ mit Wachskerzen versorgt werden sollte. Aus dieser frühen Gemeinschaft entwickelte sich über die Jahrhunderte hinweg die heutige „Maria Hilf“-Kapelle in Zellingen. Im Jahr 1652 ging die Bruderschaft in die Skapulierbruderschaft über und erhielt damit eine stärkere geistliche Verbindung zum Karmelorden. Anlässlich des 700-jährigen Bestehens wurde 1952 am Main ein großes Volksfest gefeiert. Diese Tradition des Festes wird bis heute fortgeführt: Seit 2005 findet das Fest in kleinerem Rahmen auf dem Platz hinter dem Pfarrheim statt. Der Erlös des Festes kommt der Pflege und Renovierung der Kapelle zugute. Ein fester Termin im Jahreskalender ist das Bruderschaftsfest, das jedes Jahr am letzten Schulwochenende im Juli gefeiert wird und die lange Tradition lebendig hält.