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Gemeinsam mehr erreichen – ILE-Treffen in Laaber
Erster Bürgermeister
04.10.2026, 11:32
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In der vergangenen Woche fand erneut ein Treffen der ILE Jura-Tangrintel statt – dieses Mal in Laaber. Gemeinsam mit meinen Bürgermeisterkolleginnen und -kollegen haben wir uns einen ganzen Vormittag Zeit genommen, um den Stand unserer bisherigen Projekte zu besprechen und weitere Möglichkeiten der interkommunalen Zusammenarbeit auf den Weg zu bringen.

Gerade in Zeiten knapper kommunaler Kassen zeigt sich, wie sinnvoll es ist, bestimmte Aufgaben und Anschaffungen gemeinsam anzugehen. Nicht jede Gemeinde muss alles selbst vorhalten. Wenn wir Geräte gemeinsam beschaffen, Erfahrungen austauschen und Fördermöglichkeiten zusammen nutzen, profitieren am Ende alle beteiligten Kommunen.

Ein Projekt, das derzeit vorbereitet wird, ist ein interkommunales Klimaanpassungspaket für Veranstaltungen. Hierfür soll ein LEADER-Förderantrag gestellt werden. Gedacht ist unter anderem an zwei mobile Nebellanzen, die an heißen Tagen für Abkühlung sorgen können, sowie an sechs große Sonnenschirme. Darüber hinaus ist die gemeinsame Anschaffung eines WC-Wagens mit mehreren Damen- und Herrentoiletten sowie Urinalen vorgesehen. Ein eigener Anhänger soll den Transport der Sonnenschirme und Nebellanzen zwischen den Kommunen ermöglichen. Auch unseren Vereinen sollen die Anschaffungen zur Verfügung gestellt werden.

Durch die gemeinsame Nutzung und eine mögliche Förderung könnten hier Anschaffungen ermöglicht werden, die für eine einzelne Kommune deutlich schwieriger zu stemmen wären.

Auch unsere Aktion „Streuobst für alle“ war erneut Thema. Insgesamt gingen aus den neun beteiligten Kommunen 208 Bewerbungen ein. Aus Kallmünz kamen erfreuliche 21 Bewerbungen. Insgesamt sollen 38 Kirsch-, 52 Pflaumen-, 69 Apfel- und 48 Birnbäume kostenlos ausgegeben werden. Die Ausgabe findet am 30. Oktober.

Daneben beschäftigen wir uns innerhalb der ILE unter anderem mit einer engeren Zusammenarbeit der Kläranlagen und Bauhöfe, mit dem Thema Radwege, dem gemeinsamen Regionalbudget und weiteren Möglichkeiten, Verwaltungs- und Beschaffungsaufgaben besser miteinander zu vernetzen.

Für mich zeigt sich bei diesen Treffen immer wieder: Die ILE soll kein theoretisches Konstrukt sein, sondern ganz konkrete Vorteile für unsere Gemeinden bringen. Wenn neun Kommunen ihr Wissen, ihre Ideen und ihre Möglichkeiten bündeln, können Projekte entstehen, die alleine vielleicht nicht oder nur schwer umsetzbar wären.


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