Die Michelfelder Werkstätten von Regens Wagner Michelfeld haben am Standort Eschenbach i.d.OPf. eine neue Arbeitsgruppe eingerichtet. Ziel ist es, zusätzliche, angemessene und sinnvolle Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung in der Region zu schaffen und damit die berufliche sowie soziale Integration zu stärken.
Die neu eingerichtete Werkstatt-Arbeitsgruppe in Eschenbach bietet zwölf Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung und ist derzeit schwerpunktmäßig auf Montage- und Verpackungsarbeiten für regionale Wirtschaftsunternehmen ausgelegt. Der Standort befindet sich zentral gut erreichbar im Vitalpark, dem ehemaligen Eschenbacher Stadtkrankenhaus, wo die Regens-Wagner-Stiftung Michelfeld bereits seit zehn Jahren mit „Haus Clara“ ein Pflegeheim für Senioren mit Behinderung betreibt. Ein Fahrdienst für den Arbeitsweg ergänzt das Angebot. Zudem besteht ein enger Austausch mit der zentralen Werkstätte und dem Regens Wagner-Zentrum in Michelfeld für arbeitsbegleitende Maßnahmen, Weiterbildung und Fachdienste.
„Mit dem neuen Arbeitsangebot schaffen wir regionale Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung, die auf dem regulären Arbeitsmarkt keine guten Chancen haben oder einer beruflichen Rehabilitationsmaßnahme bedürfen. Unser Ziel ist, jedem Beschäftigten sinnvolle Arbeit, persönliche Anerkennung und Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten“, sagt Werkstattleiter Matthias Fiedler. „Perspektivisch ist bei entsprechender Nachfrage am Standort Eschenbach auch eine weitere Arbeitsgruppe möglich.“
„Wer uns Arbeit gibt, der gibt uns Brot.“
Die Werkstatt orientiert sich an dem Leitgedanken des Gründers Regens Johann Ev. Wagner: „Wer uns Arbeit gibt, der gibt uns Brot.“ Daraus folgt das Angebot, Menschen mit Behinderung fachlich begleitet und mit passgenauen Arbeitsplätzen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Soziale, pädagogische und therapeutische Begleitung unterstützen die Beschäftigten im Arbeitsalltag. Die Fachkräfte für Arbeits- und Berufsförderung sind erfahrene, pädagogisch geschulte Mitarbeitende, die überwiegend auch Ausbildungen in Handwerksberufen vorweisen können. Bereichsübergreifend arbeiten auch sozialpädagogische, medizinische und psychologische Fachdienste in der Werkstatt eng zusammen.
