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📟 Zwei Kleintransporter in Vollbrand
Feuerwehr Niederaichbach
27.08.2026, 07:10
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Wir wurden zu einem gemeldeten Pkw-Brand in die Königsfelder Straße in Niederaichbach alarmiert. Noch wĂ€hrend der Anfahrt teilte die Integrierte Leitstelle ĂŒber Funk mit, dass mittlerweile drei Fahrzeuge in Brand geraten seien.

 

Beim Eintreffen bestÀtigte sich ein ausgedehnter Fahrzeugbrand: Zwei Fahrzeuge standen bereits in Vollbrand, ein unmittelbar daneben abgestellter Pkw war durch die starke Hitze und die Flammen ebenfalls beschÀdigt worden. Gemeinsam mit uns waren der Rettungsdienst und die Polizei alarmiert.

 

Aufgrund der enormen Hitzeentwicklung sowie der schwierigen Löschwasserversorgung wurde umgehend die Feuerwehr Wörth mit einem weiteren wasserfĂŒhrenden Fahrzeug nachalarmiert. Der einzige Unterflurhydrant in unmittelbarer NĂ€he war zunĂ€chst nur schwer erreichbar, da der Zugang durch die brennenden Fahrzeuge und die starke WĂ€rmestrahlung erheblich erschwert wurde. Im weiteren Verlauf kam außerdem die Feuerwehr Goldern zur UnterstĂŒtzung hinzu.

 

Unter schwerem Atemschutz leiteten wir einen massiven Löschangriff mit zwei C-Rohren ein. Parallel dazu wurde der Unterflurhydrant zugĂ€nglich gemacht und eine stabile Löschwasserversorgung aufgebaut. Die Feuerwehr Wörth unterstĂŒtzte die BrandbekĂ€mpfung mit einem weiteren Atemschutztrupp.

 

Gleichzeitig musste die Kreisstraße LA 11 vollstĂ€ndig fĂŒr den Verkehr gesperrt werden. Bei den umfangreichen Verkehrsabsicherungsmaßnahmen wurden wir durch die Feuerwehr Goldern unterstĂŒtzt.

 

Nach kurzer Zeit konnten die Flammen niedergeschlagen und die beiden in Vollbrand stehenden Fahrzeuge abgelöscht werden. Im Anschluss folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten. Um an Glutnester im Laderaum eines Kleintransporters zu gelangen, mussten dessen HecktĂŒren mithilfe unseres akkubetriebenen Rettungssatzes mit Rettungsspreizer geöffnet werden. Nach der weiteren KĂŒhlung wurden die Fahrzeuge zusĂ€tzlich mit Löschschaum abgedeckt, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

 

Die beiden vom Brand betroffenen Fahrzeuge brannten vollstĂ€ndig aus und mussten durch einen Abschleppdienst abtransportiert werden. Das dritte Fahrzeug wurde durch die starke Hitzeeinwirkung ebenfalls beschĂ€digt. Die Polizei stellte die ausgebrannten Fahrzeuge sicher und ĂŒbernahm die weiteren Ermittlungen. Die Brandursache ist derzeit noch unbekannt.

 

Eine zusĂ€tzliche Herausforderung stellten die ausgetretenen Betriebsstoffe dar. Aufgrund des abschĂŒssigen GelĂ€ndes liefen Löschwasser, Kraftstoff und Öl auf die Kreisstraße LA 11 sowie weiter in die tiefer gelegene Schlossgasse. Durch die starke Verunreinigung waren die Fahrbahnen Ă€ußerst rutschig. Die Schlossgasse wurde deshalb durch die Feuerwehr und den Bauhof der Gemeinde Niederaichbach vollstĂ€ndig fĂŒr den Verkehr gesperrt.

 

Die Kreisstraße LA 11 wurde durch den zustĂ€ndigen StraßenbaulasttrĂ€ger des Landkreises begutachtet. FĂŒr die notwendige Fahrbahnreinigung wurde ein Spezialunternehmen angefordert. Da dieses eine Anfahrtszeit von rund eineinhalb Stunden hatte, ĂŒbernahm die Polizei bis zu dessen Eintreffen die weiteren Verkehrsabsicherungsmaßnahmen.

 

Nach rund dreieinhalb Stunden konnten die eingesetzten Feuerwehren die Einsatzstelle verlassen. Damit war die Arbeit fĂŒr unsere Mannschaft jedoch noch nicht beendet: Im Feuerwehrhaus mussten die verwendeten GerĂ€tschaften wieder aufgerĂŒstet sowie die verschmutzten SchlĂ€uche und AtemschutzausrĂŒstungen sortiert und fĂŒr den Transport zur Schlauchwaschanlage beziehungsweise zur Atemschutzwerkstatt vorbereitet werden. Dort werden sie fachgerecht gereinigt, geprĂŒft und anschließend wieder einsatzbereit gemacht.


Beschreibung

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