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Radlgruppe blickt hinter die Kulissen von Pilzland in Eßleben
Seniorenbeirat
13.03.2026, 22:41
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Die erste planmäßige Radtour der Radlgruppe des Seniorenbeirats in der neuen Saison führte unter der Regie von Edgar Kamm in die Pilzproduktionsstätte in Eßleben und nach einem 90-minutigen Erkundungsgang dort nach Werneck.

Pilzland ist ein Unternehmen mit mehreren Standorten in Deutschland und produziert pro Woche rund 500 Tonnen kultivierte Speisepilze (z. B. Champignons oder Austernpilze), davon 110 Tonnen weiße und braune Champignons im Standort Eßleben.

Beim fast 90 minutigen Erkundungsgang durch die Produktionshallen erklärte der Werksleiter Herr Poghosyan, wie die Pilzkulturen in großen klimatisierten Kulturräumen und in einer ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft biologisch - ohne Einsatz von Spritzmittel - Pilze gezüchtet werden. Der Pilzproduktionsprozess ist ziemlich komplex und beginnt mit der Herstellung eines geeigneten Nährsubstrats (z. B. Stroh, Holzspäne oder Kompost). Dieses Substrat wird mit Pilzmyzel (Brut) beimpft, damit das Myzel das Material vollständig durchwachsen kann. Anschließend werden Temperatur, Feuchtigkeit und Luftzufuhr angepasst, sodass Fruchtkörper (die essbaren Pilze) entstehen. Schließlich werden die Pilze von Hand – meist durch rumänische Pflücker:innen - geerntet und für Verkauf oder Verarbeitung vorbereitet.

Herr Poghosyan erklärte, dass die Arbeitsbedingungen durch die Technisierung der Arbeitsabläufe gut seien. Die Arbeiter:innen würden Mindestlohn plus Leistungsprämie erhalten.

Ein herzliches Dankeschön für die gelungene Führung an Herrn Poghosyan und für die tolle Organisation und Führung an Edgar Kamm.


Beschreibung

Senior*innenbeirat Kürnach tritt für die Interessen von Menschen über 60 in Gesellschaft und Politik ein. Er hat das Ziel, die gesellschaftliche Teilhabe der älteren Kürnacher Bürgerinnen und Bürger zu stärken und zu sichern sowie dazu beizutragen, dass Schwierigkeiten, die durch das Alter entstehen, verhütet, überwunden oder gemildert werden. Zu den Aufgaben des Senior*innenbeirats gehört es auch, die kommunalen Behörden und die Öffentlichkeit auf die Anliegen der älteren Generation aufmerksam zu machen und an Lösungen und Verbesserungen aktiv mitzuarbeiten.