Wir sind eine Gruppe von Frauen, die sich mit der Vergangenheit ihrer Familien auseinandersetzt: die schrecklichen Erfahrungen des Krieges, die Ängste – nicht nur in den Bombennächten, der Verlust eines geliebten Menschen, Flucht und Vertreibung oder z. B. die Schuldfrage des Vaters. Diese dramatischen Erlebnisse und Traumata unserer Eltern spürten wir in unserer Kindheit als nicht erklärbare, negative Grundstimmung, Ängstlichkeit, Traurigkeit oder als Unfähigkeit, glücklich zu sein.
Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen der Epigenetik können traumatische Ereignisse vererbt werden, sogar an die Urenkel-Generation – fatal wirken sie in uns weiter. Es gilt, nicht nur die eigene Geschichte zu reflektieren, sondern die Überlegung anzustellen, wie eine Aussprache und/oder Aussöhnung mit der eigenen Mutter oder dem Vater – auch nach deren Tod – noch möglich ist.
Wir treffen uns jeden 2. Montag im Monat um 18:30 Uhr in Erlangen. Bei Interesse bitten wir um Kontaktaufnahme mit Kiss Erlangen.
Der Beitrag Die Selbsthilfegruppe für Kriegskinder, Kriegsenkel, Kriegsurenkel stellt sich vor erschien zuerst auf Kiss Mittelfranken.
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