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„Wirtschaft stärken – Infrastruktur zukunftsfähig gestalten“: CSU Hohenthann rückt in Oberergoldsbach Wirtschaft, Infrastruktur und Energieplanung in den Mittelpunkt
CSU Hohenthann
10.02.2026, 19:12
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Bei der Wahlversammlung der CSU in Oberergoldsbach informierte Bürgermeisterin Andrea Weiß über wirtschaftliche Entwicklung, Infrastrukturmaßnahmen und aktuelle Energiethemen in der Gemeinde. Sie ging im Verlauf ihrer Rede auch auf Oberergoldsbach ein: 2023 wurde das ehemalige Gasthaus „Hofwirt“ als Treffpunkt gesichert, zugleich laufen Planungen für ein Dorfgemeinschaftshaus. Zweite Bürgermeisterin Beck nahm darauf Bezug und erklärte: „Wir brauchen weiterhinTreffpunkte vor Ort, gute Infrastruktur und Entwicklungsmöglichkeiten für junge Unternehmer und Handwerker in allen Ortsteilen.“ Ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Wirtschaft war laut Weiß die Ausweisung des Gewerbegebiets „GE West“ in Hohenthann im Jahr 2021. Dadurch konnte sich ein Lebensmitteldiscounter ansiedeln und zusätzliche Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf geschaffen werden. Gleichzeitig erhielten ansässige Betriebe Entwicklungsperspektiven. Auch in Schmatzhausen-Süd wurde eine Fläche für die Aussiedlung eines heimischen Betriebes erschlossen. „Wir wollen weitere Gewerbeflächen entwickeln, um Betrieben Erweiterungsmöglichkeiten zu bieten und Arbeitsplätze vor Ort zu sichern“, so Weiß.

Neben der wirtschaftlichen Entwicklung spielte die Infrastruktur eine zentrale Rolle. In den vergangenen sechs Jahren wurden rund sechs Millionen Euro in Straßensanierungen investiert und über 1,3 Millionen Euro Fördergelder eingeworben. Neue Gehwege entstanden in mehreren Ortsteilen, der Kreuzungsbereich in Türkenfeld wurde neugestaltet und der Kirchplatz in Schmatzhausen aufgewertet. Auch die Juraleitung und die mögliche Planung für ein Umspannwerk in der Gemeinde Essenbach nahe der Ortsgrenze beschäftigen viele Bürger. Weiß betonte, Gemeinderat und Verwaltung setzten sich an erster Stellefür Verträglichkeit, Transparenz und das Schutzgut Mensch ein. Verhindern könne die Gemeinde die übergeordneten Maßnahmen nicht — Ziel sei jedoch, das verträglichste Ergebnis für die Bürger vor Ort zu erreichen und zugleich einen notwendigen Beitrag zur Energiewende zu leisten.