Dreizehn Kinder beteiligten sich am vergangenen Mittwoch am Ferienprogramm des Goldbach MUSEUMs. Dabei konnten die Teilnehmer altes Handwerk in Form von Papierschöpfen und Lederarbeiten ausprobieren.
Beim Papierschöpfen wurde Papier aufgeweicht und anschließend in Schöpfrahmen geschöpft. Die entstandenen Papiere sind inzwischen getrocknet und können bei der nächsten regulären Museumsöffnung am 20. September abgeholt werden.
Für die Lederarbeiten hatte sich der Museumsverein Unterstützung von Christian und Rosmarie Stange geholt. Beide verkaufen mittelalterliche Lederwaren auf Märkten und verfügen daher über große Erfahrung sowie das passende Werkzeug. Mit großem Eifer stellten die Kinder Robin-Hood-Hüte, Beutel, Handytaschen und Armbänder her. Das verwendete Leder stammt aus dem Nachlass von Harald Walter Beier, alias „Selmoa Alis“. Im vergangenen Jahr gelangte es als Schenkung von Beiers Nichte Jessica Bauer in den Besitz des Museums.
Großes Lob zollten die Veranstalter den Buben und Mädchen, die mit großem Interesse und viel Fleiß bei der Sache waren.
