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Kino im April
KulturKino Feuchtwangen e. V.
31.03.2026, 10:00
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April – da kann man im lang ersehnten Frühling oft noch mit einem Gruß aus dem vergangen geglaubten Winter rechnen. Wir tun's dem launischen Monat gleich und starten am 2. (Do) mit der peppigen französischen Komödie „Die progressiven Nostalgiker“ über den Schnee von gestern (Rollenbilder aus den 50ern). Außerdem haben uns fleißige Hasen ein paar Oscar-Bekanntschaften ins Nest gelegt: Jessie Buckley gewann für ihre Rolle in „Hamnet“ (bei uns zu sehen am Sa, den 4.) den Preis als beste Hauptdarstellerin, als bester internationaler Film wurde das norwegische Drama „Sentimental Value“ (Fr, 24.) prämiert und Timothée Chalamet war für seine gleichnamige Rolle im Drama „Marty Supreme“ (Fr, 17.) immerhin nominiert als bester Hauptdarsteller.

 

Das schönste Ei für Kinder und jene, die es gern noch wären, zeigen wir am Ostermontag (6.): den dritten deutschen Kinofilm über die Abenteuer der beliebten Hörspieldetektive „Die drei ??? – Toteninsel“.

 

Zum ersten langen Feiertagswochenende in diesem Jahr wird wieder viel Zeit mit der Familie verbracht. Gern bieten wir für jeden die passende Verarbeitung des Erlebten: Wenn's ums Chaos von Eltern geht, deren Kinder erwachsen werden, empfehlen wir am 9. und 11. (Do u. Sa) die höchst amüsante Komödie „Die Ältern“ von Sönke Wortmann nach dem gleichnamigen Roman des Bestsellerautors Jan Weiler mit Sebastian Bezzel und Anna Schudt.

Simon Verhoevens Verfilmung von Joachim Meyerhoffs „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ beleuchtet am 16. u. 18. (Do u. Sa) die tragischen und urkomischen Erfahrungen eines Schauspielschülers, der zu seinen einst ebenfalls schauspielenden Großeltern zieht (u. a. mit Senta Berger, Bruno Alexander, Michael Wittenborn).

Familiendynamiken für Fortgeschrittene bietet am 10. (Fr) Jim Jarmuschs starbesetzte lakonisch verschrobene Tragikomödie „Father Mother Sister Brother“ (mit Cate Blanchet, Adam Driver, Charlotte Rampling und Tom Waits).

 

Familiär geht's auch in den beiden Dokumentationen „Astrid Lindgren – Die Menschheit hat den Verstand verloren“ (Mo, 13.) und „Das Flüstern der Wälder“ (Mo, 27.) zu: Jeweils mehrere Generationen einer Familie widmen sich gemeinsam einem Thema – den Kriegstagebüchern ihrer berühmten Vorfahrin oder der Schönheit und Bedrohung der Wälder der Vogesen. 

 

Wer mehr Bezug zu Ostern vermisst, kann sich den chaotischen Versuch einer höchst unkonventionellen Laieninszenierung der Passion Christi  im erzkonservativen Schwaben zu Gemüte führen – in der absurden Komödie „Holy Meat“ am 20. (Mo).

 

Weitere Filme findet ihr im Arpilprogramm oder dem Flyer für März/April, Trailer, Tickets und weitere Info wie immer auf https://kulturkino-feu.de/

Die Kasse öffnet eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn. Montags gibt's nach dem Film in unserer KinoKneipe noch Gelegenheit zum Austausch über Gesehenes.


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Beschreibung

Der Verein betreibt mit filmbegeisterten Ehrenamtlichen seit März 2022 das sanierte Kino (ehemals Regina Lichtspiele) in der Herrenstraße 3 in Feuchtwangen. Montags, donnerstags, freitags und samstags werden aktuelle Filme gezeigt. Nach dem Montagsfilm gibt es ab September 2025 unsere KinoKneipe fürs gesprächige Miteinander. Außerdem findet jährlich im Herbst das FilmFestival BEYOND statt.