Der Glaskünstler Günter Knye wäre am 18. Mai dieses Jahres 90 Jahre alt geworden.
als „Objekt des Monats“ drei Exponate, die der Künstler in Hüttentechnik erschaffen hat.
„Amboss mit Hammer“, „sich teilende Variation“ und ein Objekt ohne Namen sind beim
III. Lauschaer Glassymposium 1986 „Möglichkeit und Grenzen thematischer Gestaltung mit
dem Material Glas“ von ihm gefertigt worden. Transparent, mit Luftblasen - spricht jedes Objekt für sich und ist in seiner Art einzigartig.
Günter Knye (1936 – 2024) war gelernter Kunstglasbläser und gilt als eine der entscheidenden Persönlichkeiten, die das traditionelle Kunsthandwerk in die Moderne der Studioglastechnik überführten.
Nach seiner Meisterprüfung 1968 schloss er 1973 ein Studium zum Gestalter an der Fachschule für angewandte Kunst Schneeberg ab.
Sein Weg führte über unterschiedliche Stationen vom Glasbläser und Glasmacher zum Glaskünstler. Nach dem Bau seines eigenen Glasofens 1971 in seiner Werkstatt arbeitete er als freischaffender Künstler. Ab 1992 war er Mitglied im Verband Bildender Künstler.
Seine Arbeiten waren auf zahlreichen Kunstausstellungen im In - und Ausland vertreten.
Knye beherrschte unterschiedliche Techniken und entwickelte seinen eigenen Gestaltungsstil mit dem Werkstoff Glas. Konsequent setzte er in seinen unverwechselbaren Arbeiten die Einheit von Form und Dekor um.
Dies zeigt sich in verschiedenen außergewöhnlichen Glasobjekten, die er sowohl in Lampentechnik als auch der Ofentechnik gefertigt hat.
Bis zum 07.06.2026 sind die Objekte im Museum für Glaskunst Lauscha zu sehen.
