Große Freude löste am Sonntagvormittag der kurzfristig anberaumte Pastoralbesuch von H.H. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer in der Pfarrei St. Sixtus in Münchsmünster aus.
Der Oberhirte der Diözese Regensburg war gekommen, um mit den Gläubigen einen Pontifikalgottesdienst in der gut besetzten Pfarrkirche zu feiern.
Nach dem Eingangslied „Wer glaubt ist nie allein“ begrüßte Diakon Tom Beringer Bischof Rudolf mit den Worten: „Schön, dass Sie Hochwürdiger Herr Bischof Rudolf heute mit uns Gottesdienst feiern.
Ein herzliches Vergelt’s Gott dafür und für Ihr doch schweres Amt weiterhin Gottes Segen und viel Kraft!“
In seiner Predigt ging Bischof Rudolf auf Mt 16,18 ein, einen der bedeutendsten Texte für das Selbstverständnis der Kirche: „Du bist Petrus (griechisch Petros) der Fels und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen!“
Es ist eine schöne Fügung, dass vieles von dem heutigen Evangelium auch in dieser Kirche in Münchsmünster sichtbar ist: der Petrus mit seinem Schlüssel vor dem Altarraum und im Kirchenschiff die Schlüssel in Gold und Silber. Sie erinnern uns an die Worte Jesu. Bischof Rudolf beendete seine Predigt mit der Fürbitte: „Heiliger Sixtus, heiliger Paulus, heiliger Petrus, bittet für uns!“
Anschließend feierte Bischof Rudolf, assistiert von Diakon Tom Beringer, das Messopfer. Der Gottesdienst wurde eindrucksvoll musikalisch umrahmt durch den Kirchenchor Münchsmünster unter der Leitung von Renate Siebenhändl.
Zum Schluss des Pontifikalgottesdienstes dankte die Pfarrgemeinderatssprecherin Brigitte Steil Bischof Rudolf von Herzen für seinen Besuch mit den Worten:
„Ihre Anwesenheit war für unsere Pfarrgemeinde eine besondere Ehre und zugleich ein schönes Zeichen der Verbundenheit. Für Ihre Worte und Gedanken, die Sie uns mit auf den Weg gegeben haben, sind wir sehr dankbar!“
Nach dem Gottesdienst ließ es sich Bischof Dr. Rudolf Voderholzer nicht nehmen Gespräche mit den Gläubigen zu führen und er stand für so manches Erinnerungsfoto gerne zur Verfügung!
Bevor H.H. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer die Pfarrei wieder Richtung Regensburg verließ, besichtigte er noch das neugebaute Pfarrzentrum, dessen Bau erst auf seine persönliche Fürsprache hin beschleunigt wurde! Hierbei hob er in Gesprächen mit einigen Vertretern der Pfarrgemeinde und politischen Gemeinde, die sichtbar gute Zusammenarbeit von kirchlicher und weltlicher Gemeinde hervor!
Text: Gröger Günther Fotos:Haltmayer Martin
