Der November ist eine Zeit, in der die
Tage kürzer werden und die Natur
langsam zur Ruhe kommt. Vielleicht
ist gerade deshalb jetzt ein guter
Moment, sich eine Auszeit vom
Alltag zu nehmen und sich ganz auf
die Musik einzulassen.
Hierzu möchten wir Sie herzlich zu
unserem nächsten Konzert einladen.
Wir präsentieren ein französisches
Programm mit zwei besonderen
Komponisten: Gabriel Fauré (1845–
1924) und Francis Poulenc (1899–
1963).
Im Mittelpunkt des Abends steht
Gabriel Faurés Requiem op. 48,
eines der bekanntesten und
berührendsten Werke der
Chorliteratur. Anders als viele
Vertonungen der Totenmesse ist
Faurés Requiem nicht von Schrecken
und Gericht geprägt, sondern von
Trost, Frieden und Hoffnung. Die
ruhigen, schwebenden Klänge
verleihen dem Werk eine besondere
Atmosphäre, die auch heute noch
unmittelbar berührt.
Ergänzt wird das Requiem durch
expressive Motetten von Francis
Poulenc, in denen sich Momente des
Suchens, der inneren Unruhe und der
Einkehr finden. Dabei verleiht
Poulenc den geistlichen Inhalten eine
besondere Tiefe, indem er starke
dramatische Kontraste mit einer für
ihn charakteristischen Leichtigkeit
verbindet. So ergibt sich eine
Chormusik von besonderer
Unmittelbarkeit und Ausdruckskraft.
Zusammen mit Faurés Requiem
entsteht ein Programm, welches den
vielschichtigen Facetten von Unruhe
über Trost hin zur Einkehr und dem
Frieden musikalisch Ausdruck
verleiht.
Wir laden Sie herzlich ein für einen
Abend dem Alltag zu entfliehen,
innezuhalten und gemeinsam mit uns
in die Musik einzutauchen.
