Glitzernde Kleider, Nadelstreifenanzüge und eine Tanzfläche, die kaum einen Moment leer blieb: Der Faschingsball am 14. Februar stand ganz im Zeichen der Goldenen Zwanziger – und entwickelte sich zu einer durchgehenden Party bis nach Mitternacht.
Bereits mit dem Einmarsch zu „Wochenend und Sonnenschein“ war der Takt gesetzt. Die Original D’Lechtaler Musikanten lieferten ein modernes, energiegeladenes Programm mit Schlager-, Rock- und Partyklassikern. Titel wie „I’m so excited“, „Don’t stop believin’“, „Summer of 69“, „Simply the Best“, „Sweet Caroline“ oder „Westerland“ sorgten dafür, dass zwischen den einzelnen Programmpunkten praktisch ohne Pause getanzt wurde. Die Medleys setzten immer wieder neue Impulse – Mitsingen, Mitklatschen, Feiern war ausdrücklich erwünscht.
Der Abend war kein Abspulen einzelner Einlagen, sondern ein fließender Wechsel aus Musik, Tanz und Show – mit konstant hoher Stimmung.
Um 21:15 Uhr brachte Maximilian Weixler mit seiner Büttenrede das Publikum zum Lachen. Mit Selbstironie und pointierten Kommentaren stellte er die Register des Orchesters vor und nahm dabei niemanden – auch sich selbst nicht – zu ernst. Kaum war der Applaus verklungen, wurde weitergetanzt.
Ein weiterer Stimmungshöhepunkt war die Einlage der Showtanzgruppe Neukirchen. Mit präziser Choreografie, starken Bildern und viel Energie setzte sie einen optischen Glanzpunkt – bevor die Tanzfläche direkt wieder gefüllt war.
Die Saalwette, passend zum Valentinstag, sorgte schließlich für zusätzliche Unterhaltung. Sechs Personen mussten ihrem oder ihrer „Liebsten“ eine Minute lang öffentlich ihre Zuneigung erklären. Neben rührenden Liebesbekundungen gab es auch augenzwinkernde Geständnisse: Die Liebe zum Bier wurde feierlich zelebriert, und ein Kumpel würdigte mit voller Überzeugung die beeindruckende Glatze seines Freundes. Die Wette wurde gewonnen – der Sieger durfte sich über Rosen und ein persönliches Standler der Lechtaler freuen.
Mit „Angels“ um Mitternacht und weiteren Partyhits klang der Abend langsam aus – wobei „ausklingen“ fast das falsche Wort ist: Gefeiert wurde bis zum Schluss.
Der Faschingsball 2026 hat gezeigt, wie ausgelassen, gemeinschaftlich und lebendig Vereinsleben sein kann. Musik, Humor und eine volle Tanzfläche machten den Abend zu einer echten 20er-Jahre-Party.
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