Heute Mittag kam es im Wald zwischen Appendorf und Oberhaid zu einem größeren Waldbrand, der bereits von zig Kilometern (teilweise über 20 km) sichtbar war.
Rasch wurden die umliegenden Feuerwehren alarmiert. Auch die Landwirte aus der Umgebung rückten rasch mit ihren kleinen und großen Güllefässern an, die so bei der Löschwasserversorgung unterstützten. Dass diese in Anbetracht der momentanen Trockenheit notwendig war, dürfte jedem klar sein.
Auch die Bay. Staatsforsten waren rasch mit einer großen Mannschaft vor Ort und schnitten hier zur Besserung Brandbekämpfung Brandschneisen.
Dem ein oder anderen dürfte auch der Hubschrauber der Bay. Polizei aufgefallen sein. Dieser war zur Aufklärung vor Ort und hätte mit einem Aussenwasserbehälter zur Brandbekämpfung eingesetzt werden können.
Durch die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte der Waldbrand erfolgreich bekämpft werden.
Hier hat sich gezeigt, wozu Ehrenamt fähig ist - vielen herzlichen Dank allen Feuerwehrlern, Landwirten, Arbeitern, Rettungsdienst und Polizei.
Was jedoch nachdenklich stimmt, sind einige Autofahrer. Obwohl nur für kurze Zeit die aufgestellten Absperrungen unbesetzt waren, fuhren diese ignoranterweise an den Schildern vorbei und standen dann in der Einsatzstelle.
Auch wurden im Gras Flaschen gefunden, die glücklicherweise von Feuerwehrlern entfernt wurden. Jeder dürfte eigenlich in der Schule gelernt haben, was passiert, wenn ein Glas und Sonneneinstrahlung zusammentrifft.
