Seit Januar ist der Vorstand an der Montessorischule wieder voll besetzt. Nach einer Interimslösung übernahm zunächst Fabian Helas im August 2025 die Aufgaben des pädagogischen Vorstands und Schulleiters. Seit Januar 2026 ergänzt Ilona Churchill als wirtschaftliche Vorständin die Doppelspitze hauptberuflich. Helas ist ausgebildeter Lehrer und hat bereits an mehreren Montessorischulen pädagogisch gewirkt. Churchill ist Diplombetriebswirtin und arbeitete zuletzt bei der Landesbank Baden-Württemberg.
Wie war Ihr Start an der Montessorischule Kaufering?
Helas: Ich fühle mich sehr wohl an der Schule und wurde mit offenen Armen aufgenommen.
Churchill: Ich kannte die Schule bereits als Mutter und durch ehrenamtliche Tätigkeiten im Aufsichtsrat und Vorstand. Jetzt freue ich mich, dass wir gemeinsam pädagogische und finanzielle Aspekte ganzheitlich angehen können.
Konnten Sie bereits etwas bewegen?
Churchill: Wir haben ein sehr umfangreiches IT-Konzept für Klasse 1 bis 10 inhaltlich und finanziell finalisiert. Dies wird schon ab dem kommenden Schuljahr umgesetzt.
Helas: Dazu gab es bereits viele Ideen an der Schule, die wir nun ausbauen und zusammenführen konnten. Sie reichen vom Umgang mit Internet und sozialen Medien bis zum Einsatz von Tablet-PCs für den Unterricht in den höheren Klassenstufen.
Wie geht es mit der Campus-Idee weiter?
Helas: Unsere Vision ist es, Montessoripädagogik für Kinder vom Kleinkindalter und bis zum Abitur anzubieten. Eine Vorschulgruppe mit zehn Kindern gibt es bereits. Für weitere Gruppen fehlen uns aber die Räume.
Churchill: Wir würden gern die Wiese neben unserem Schulgebäude kaufen. Sie soll im ersten Schritt für Projekte unserer jugendlichen Schülerinnen und Schüler im Sinne Montessoris genutzt werden. Zukünftig wollen wir die Schule durch ein Kinderhaus mit vier Gruppen sowie eine Montessori-Fachoberschule erweitern. Das ist bereits in Diskussion, wir brauchen dafür aber noch viel Unterstützung der drei Gemeinden Landsberg, Igling und Kaufering.
Foto: Montessorischule Kaufering
