Grußwort der Projektleiterin
Liebe Besucher*innen dieser digitalen Ausstellung,
die Konzeptoren*innen der einzelnen Ausstellungstafeln begrüßen von Herzen Ihr Interesse, sich mit einem wichtigen und aktuellen Thema zu beschäftigen: dem Antisemitismus von damals und heute. Antisemitismus ist eine Form von Hass und Diskriminierung, die sich gegen Juden richtet. Er hat eine lange und traurige Geschichte, die ihren schrecklichen wie finalen Höhepunkt in der Shoah, dem systematischen Völkermord an sechs Millionen Juden durch die Nationalsozialisten, fand. Aber Antisemitismus ist jedoch kein Phänomen der Vergangenheit. Er zeigt sich auch heute noch in verschiedenen Formen, wie zum Beispiel in Verschwörungstheorien, Angriffen auf Synagogen oder jüdische Einrichtungen oder in der Ablehnung des Existenzrechts Israels. Antisemitismus ist nicht nur ein Angriff auf die jüdische Gemeinschaft, sondern auf die gesamte Gesellschaft und ihre Werte von Demokratie, Menschenrechten und Toleranz. Deshalb müssen wir uns alle gemeinsam gegen Antisemitismus stellen und ihn entschieden bekämpfen. Wir müssen an die Vergangenheit erinnern, um aus ihr zu lernen. Wir müssen uns für die Gegenwart engagieren, um ein friedliches Zusammenleben zu fördern. Und wir müssen uns für die Zukunft einsetzen, um eine Welt ohne Hass und Gewalt zu schaffen. Aus diesen Gründen hat der Geschichtskurs der Qualifikationsstufe am Gymnasium Schrobenhausen eine digitale Ausstellung von den T4-Anstalten über Verwahrlager, bekannte KZ-Ärzte, Sport in KZs, KZs als europäisches Phänomen bis zum aktuellen Antisemitismus konzipiert. Wir danken Ihnen, liebe Besucher*innen, von Herzen für Ihr Interesse und Ihren wertvollen Beitrag zum Erhalt des Weltfriedens. Denn auch jede Beschäftigung mit diesem Thema formiert einen kleinen Mosaikstein, der das globale und wichtigste Ziel unserer Gesellschaft zu einem großen Ganzen werden lässt.
Mit herzlichen Grüßen von Philumena Reiser (Projektleiterin) und ihrem Geschichtskurs
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