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Engagement, Kameradschaft und ein forderndes Einsatzjahr Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Lauenstein
Freiwillige Feuerwehr Lauenstein
24.03.2026, 16:48

Lauenstein – Auf ein ereignisreiches und arbeitsintensives Jahr blickte die Freiwillige

Feuerwehr Lauenstein bei ihrer Jahreshauptversammlung im Gasthof „Goldner Löwe“

zurück. Der Vorsitzende Markus Dietz freute sich über die rege Teilnahme an der

Versammlung. Sein besonderer Gruß galt Kreisbrandinspektor Harald Schnappauf,

Feuerwehrreferent Christian Heyder sowie dem Ehrenvorsitzenden Walter Traut jun.

Entschuldigt hatten sich unter anderem Bürgermeister Timo Ehrhardt und Kreisbrandmeister

Peter Borchardt.

Nach dem Totengedenken und der Verlesung des Vorjahresprotokolls stand der Bericht des

Vorsitzenden im Mittelpunkt. Dietz konnte von einer stabilen Mitgliederentwicklung

berichten: Drei Neuzugänge – zwei aktive und ein passives Mitglied – stärken den Verein, der

zum Jahresende 2025 insgesamt 113 Mitglieder zählt. Auch das Vereinsleben zeigte sich

lebendig. Besonders in Erinnerung blieb eine dreitägige Bildungsreise nach Berlin mit 20

Teilnehmern, die neben politischen Einblicken auch die Kameradschaft stärkte. Daneben

nahm die Wehr an Feuerwehrfesten teil und beschloss das Jahr traditionell mit einem

geselligen Orientierungsmarsch.

Mit Blick auf das kommende Jahr kündigte Dietz bereits mehrere Termine an, darunter die

Teilnahme am 150-jährigen Jubiläum der Feuerwehr Langenau sowie der Besuch des

Feuerwehrfestes in Gräfenthal. Dank richtete er an zahlreiche Unterstützer und Spender,

insbesondere an einen großzügigen Erblasser, sowie an alle Helfer, die zum funktionierenden

Vereinsleben beitragen.

Einen umfassenden Einblick in den aktiven Feuerwehrdienst gab der stellvertretende

Kommandant Max Lemnitzer in Vertretung für Kommandant Ludwig Tröbs. Die Wehr zählt

derzeit 35 aktive Feuerwehrleute, darunter zwölf ausgebildete Atemschutzgeräteträger. Im

vergangenen Jahr wurden 22 Übungen sowie zusätzliche Wartungs- und Ausbildungstage

durchgeführt. Insgesamt rückte die Wehr zu 15 Einsätzen aus – drei mehr als im Vorjahr.

Diese gliederten sich in neun Brandeinsätze, vier technische Hilfeleistungen sowie weitere

Dienste.

Als besonders prägend schilderte Lemnitzer den Waldbrand auf der Saalfelder Höhe, bei dem

die Lauensteiner Feuerwehr über ein gesamtes Wochenende hinweg im Zwölf-Stunden￾Schichtbetrieb im Einsatz war. „Eine Erfahrung, von der man noch seinen Enkeln erzählen

wird“, hieß es dazu. Auch Übungen, etwa die Großübung im Jugendwaldheim oder im

Rahmen einer Besichtigung durch die Kreisbrandinspektion, hätten den guten

Ausbildungsstand der Wehr unter Beweis gestellt.

Der Kassenbericht zeigte eine solide finanzielle Situation. Die anschließende Entlastung des

Kassiers sowie der Vorstandschaft erfolgte einstimmig.

In den Grußworten würdigte Kreisbrandinspektor Schnappauf die Leistungsfähigkeit der

Lauensteiner Wehr und hob insbesondere die Bedeutung einer fundierten Ausbildung hervor.

Der Einsatz beim Waldbrand habe eindrucksvoll gezeigt, wie schlagkräftig die Feuerwehren

in der Region aufgestellt seien. Feuerwehrreferent Heyder betonte die große Bedeutung der

Wehr für das Dorfleben und sicherte weiterhin die Unterstützung der Stadt Ludwigsstadt zu.

Nach knapp einer Stunde schloss Vorsitzender Markus Dietz die Versammlung mit dem

Leitspruch der Feuerwehr: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.“

Stephan Schmidt


Beschreibung

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