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Aschenkreuz in der Kita St. Josef – Ein besonderer Start in die Fastenzeit
Kita St.Josef
23.02.2026, 10:34
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In der Kita Kirchaich ist die närrische Zeit nun offiziell zu Ende gegangen. Nachdem in den vergangenen Wochen noch gelacht, getanzt und Fasching gefeiert wurde, kehrte mit dem Aschermittwoch eine ruhigere Stimmung ein. Symbolisch wurden die bunten Luftschlangen verbrannt – ein sichtbares Zeichen dafür, dass die Faschingszeit vorbei ist und ein neuer Abschnitt im Kirchenjahr beginnt.

Pastoralreferent Gregor Froschmeyr kam in die Einrichtung, um gemeinsam mit den Kindern über die Bedeutung des Aschermittwochs zu sprechen. Kindgerecht erklärte er, warum Christen an diesem Tag das Aschenkreuz empfangen. Jedes Kind, das wollte, durfte sich ein Aschenkreuz auf die Stirn zeichnen lassen – ein Zeichen für Neuanfang, Besinnung und Zusammenhalt.

Im anschließenden Stuhlkreis wurde das Thema noch vertieft. Mit Hilfe der Franz Kett-Methode, einem religionspädagogischen Ansatz, der Inhalte anschaulich und ganzheitlich vermittelt, erarbeiteten die Kinder die Bedeutung der Fastenzeit. Durch Symbole, Bodenbilder und Gespräche konnten sie das Thema mit allen Sinnen erfassen. Dabei wurde deutlich: Fasten bedeutet nicht nur Verzicht, sondern auch bewusstes Handeln und Rücksichtnahme.

Passend dazu wurde die Asche mit Erde vermischt und Kresse ausgesät – als Zeichen dafür, dass aus Vergangenem Neues wachsen kann. Nun beobachten die Kinder gespannt, wie das erste Grün sprießt.

Viele Kinder äußerten eigene Ideen, worauf sie in den kommenden Wochen verzichten möchten. Einige nahmen sich vor, weniger Süßigkeiten zu essen, andere wollen ihre Fernsehzeit einschränken. „Ich möchte teilen statt streiten“, sagte ein Kind – ein Vorsatz, der zeigt, wie intensiv sich die Mädchen und Jungen mit dem Thema auseinandergesetzt haben.