Gemeinsam für unsere Heimat, die Natur und ein gesundes Miteinander
Mit einem abwechslungsreichen und besonders lebensnahen Programm ging die Gesundheits- und Nachhaltigkeitswoche an der Grundschule Kirchdorf zu Ende. Der fünfte Tag stand ganz im Zeichen des Naturschutzes, der Bewegung, der Kreativität und des bewussten Umgangs mit unserer Umwelt. Dabei wurde einmal mehr deutlich: In der Schule lernen die Kinder nicht nur für die nächste Probe, sondern vor allem für das Leben.
Ramadama – gemeinsam für eine saubere Heimat
Der Aktionstag begann mit einer großen Ramadama-Aktion. Ausgestattet mit Handschuhen, Greifzangen und Müllsäcken machten sich die Schülerinnen und Schüler daran, rund um das Schulhaus und im Dorf Müll zu sammeln. Mit offenen Augen und viel Tatkraft waren die Kinder unterwegs, um Wege, Grünflächen und ihre Umgebung von achtlos weggeworfenem Abfall zu befreien.
Dabei ging es um weit mehr als das Einsammeln von Müll. Die Kinder erfuhren ganz praktisch, wie wichtig es ist, Verantwortung für die Natur zu übernehmen und die eigene Umwelt zu schützen. Die Aktion schärfte den Blick für die Spuren, die der Mensch hinterlässt, und machte deutlich, dass jeder Einzelne etwas bewirken kann.
Gleichzeitig wurde die Verbundenheit mit der eigenen Heimat gestärkt. Denn wer seine Umgebung kennt, sie wertschätzt und sich für ihren Erhalt einsetzt, entwickelt auch ein Bewusstsein dafür, wie schützenswert sie ist. Naturschutz beginnt vor der eigenen Haustür – und Heimatliebe zeigt sich auch darin, dass man sich um seine Heimat kümmert.
Nach der Pause: Bewegung, Achtsamkeit und Kreativität
Nach der Pause wartete auf die Kinder ein vielfältiges Stationenprogramm, bei dem sie unterschiedliche Erfahrungen sammeln und Neues ausprobieren konnten. Unterstützt wurden sie dabei von ihren Lehrkräften sowie von ihrer ehemaligen Lehrerin Sonja Fritz, die sich ebenfalls Zeit für die Kinder nahm.
Bei der Bewegungsstation „Immersive Activity“ mit Lehrer Lukas Plenk standen Bewegung, Aktivität und das unmittelbare Erleben im Mittelpunkt. Die Kinder konnten sich ausprobieren und erfahren, wie viel Freude es macht, selbst aktiv zu werden.
Bei der Kinderyoga-Station mit Sonja Fritz ging es dagegen um Ruhe, Körperwahrnehmung und Entspannung. Durch verschiedene Übungen lernten die Schülerinnen und Schüler, auf ihren Körper zu achten, bewusst zu atmen und für einen Moment innezuhalten. Gerade im oft bewegten Schulalltag sind solche Erfahrungen wertvoll, um das eigene Wohlbefinden zu stärken.
Kreativ wurde es bei der Landart-Station im Wald. Johanna Wurzer, Theresa Loibl und Michaela Ertl-Altmann begleiteten die Kinder dabei, mit Naturmaterialien wie Blättern, Zweigen, Steinen und Moos kleine Kunstwerke zu gestalten. Ohne künstliche Materialien, dafür mit viel Fantasie und einem aufmerksamen Blick für die Schönheit der Natur, entstanden individuelle Werke, die sich harmonisch in ihre Umgebung einfügten.
Die Kinder entdeckten dabei, dass die Natur selbst eine Fülle an Farben, Formen und Gestaltungsmöglichkeiten bereithält. Zugleich lernten sie, achtsam mit den vorhandenen Materialien umzugehen und die natürliche Umgebung zu respektieren.
Spannende Einblicke im Lesekino
Auch das Lesekino bot einen besonderen Lernmoment. Bei einem Film mit Checker Tobi konnten die Kinder auf spannende und kindgerechte Weise neue Erkenntnisse gewinnen, Fragen stellen und die Welt ein Stück besser verstehen. Das Angebot verband anschauliches Lernen mit Unterhaltung und zeigte, dass Wissenserwerb auf ganz unterschiedliche Weise gelingen kann.
Ein Schultag, der in Erinnerung bleibt
Der letzte Tag der Gesundheits- und Nachhaltigkeitswoche machte deutlich, wie vielfältig Lernen sein kann. Müll sammeln, sich bewegen, zur Ruhe kommen, kreativ sein und gemeinsam Neues entdecken – all diese Erfahrungen gingen über den klassischen Unterricht hinaus und vermittelten wichtige Werte für den Alltag.
Die Kinder konnten selbst erleben, dass Gesundheit nicht nur Bewegung bedeutet, sondern auch Achtsamkeit und Wohlbefinden einschließt. Nachhaltigkeit wiederum beginnt mit kleinen Entscheidungen und dem Bewusstsein, dass unsere Umwelt schützenswert ist. Und die Liebe zur Heimat wächst dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihre Gemeinschaft einsetzen.
Ein prägender Schultag, der zeigt, worauf es wirklich ankommt: Lernen fürs Leben!
Mit vielen wertvollen Eindrücken und praktischen Erfahrungen endete die Gesundheits- und Nachhaltigkeitswoche an der Grundschule Kirchdorf. Die Hoffnung bleibt, dass die Kinder die gewonnenen Erkenntnisse mit nach Hause nehmen und im Alltag weitertragen – denn jeder kleine Beitrag zählt, wenn es darum geht, unsere Gesundheit, unsere Natur und unsere Heimat zu bewahren.
