Der Altenthanner Eltern e.V. und zahlreiche engagierte Eltern aus Altenthann haben sich am gestrigen Protestmarsch gegen den neuen Hebammen-Hilfevertrag beteiligt. Gemeinsam mit anderen Unterstützern zogen sie durch die Straßen, um auf die prekären Bedingungen für Hebammen und die drohenden Auswirkungen auf die Geburtshilfe aufmerksam zu machen.
Die Protestaktion war Teil einer bayernweiten Bewegung, die sich gegen die geplanten Änderungen im sogenannten Hebammen-Hilfevertrag richtet. Kritiker sehen darin eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für freiberufliche Hebammen und befürchten langfristige Einschränkungen bei der Betreuung rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.
„Wir stehen heute hier, weil es um die Versorgung unserer Kinder geht – um sichere Geburten, um Begleitung und um Würde für werdende Mütter und Familien“, sagte Simone Adlhoch, die Federführend die Aktion mitorganisierte. „Die neuen Vertragsbedingungen gefährden nicht nur die Existenz freiberuflicher Hebammen, sondern auch die Wahlfreiheit der Familien.“
Mit Transparenten, Kinderwagen und einem starken Gemeinschaftsgefühl machten die Eltern deutlich, dass sie solidarisch an der Seite der Hebammen stehen. Viele von ihnen haben selbst erlebt, wie wichtig die persönliche Betreuung durch Hebammen in dieser sensiblen Lebensphase ist.
„Es geht um mehr als Politik – es geht um unsere Kinder und die Zukunft unserer Gesundheitsversorgung“