Auf ein erfolgreiches Jahr hat die BRK-Bereitschaft Raindorf (Kreis Regen) jüngst bei ihrer Jahreshauptversammlung zurückgeblickt. Und auf ein fleißiges: Fast 15 000 Stunden haben die Mitglieder der Bereitschaft im Dienst am Nächsten verbracht.
Bereitschaftsleiter Stefan Aulinger konnte unter den 44 Anwesenden auch zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Der Einladung gefolgt waren unter anderem der Kreisvorsitzende und Landrat Ronny Raith, Bürgermeister Robert Muhr und diverse Gemeinderat aus Kirchberg, Vertreter der Feuerwehr Kirchberg sowie Führungskräfte des Kreisverbands. Anschließend legte man eine Gedenkminute für Georg Pfeffer und Josef Fischer ein.
Zehn neue Mitglieder
Die Bereitschaft bekam einen Zuwachs von zehn neuen Mitgliedern und verzeichnet nun 161 Mitglieder. Vor allem die Neu- und Jungmitglieder engagierten sich stark in der Aus- und Fortbildung: Mehrere absolvierten Grundlehrgänge, Sanitäts- und Rettungsdiensthelferausbildungen, vier wurden zu Rettungssanitätern qualifiziert, zudem gibt es neue Trupp- und Zugführer. Die scheidenden Bereitschaftsleiter Christian Aulinger und Reinhard Wiederer erhielten als Dank ein Präsent und unterstützen weiterhin das Vorstandsteam.
Großen Zuspruch fand der Nostalgieabend mit Fotos von Michael Aulinger. Die Aktiven beteiligten sich an gemeinsamen Übungen mit den Feuerwehren Kirchberg und Kirchdorf, an der Brandschutzwoche der Schule sowie an einer Landkreisübung in Langdorf. Weitere Höhepunkte waren unter anderem der Katastrophenschutzkongress, die Einweihung in Rinchnach und mehrere überörtliche Veranstaltungen.
Bei 20 Sanitätseinsätzen 300 Stunden geleistet
Bei 20 Sanitätsdiensten leisteten die Ehrenamtlichen über 300 Stunden. Der in Untermitterdorf stationierte Rettungswagen kam 26 Mal zum Einsatz, unter anderem bei der Evakuierung nach einem Bombenfund in Cham. Höhepunkt des Vereinslebens war das gut besuchte Weinfest; zudem beteiligte sich die Bereitschaft an zahlreichen Veranstaltungen örtlicher Vereine. Viermal jährlich unterstützen die Damen der Bereitschaft den Blutspendedienst in Kirchberg. Insgesamt leisteten die Ehrenamtlichen 14.854 Stunden.
Trotz hoher Ausgaben wurde ein finanzielles Plus erzielt
Kassier Christian Gigl stellte eine positive Bilanz vor. Trotz hoher Ausgaben wurde ein Plus erzielt, nicht zuletzt auch durch großzügige Spenden. Kassier und Vorstandschaft wurden einstimmig entlastet.
In ihren Grußworten würdigten Bürgermeister Robert Muhr, Landrat Ronny Raith sowie Vertreter des Kreisverbands und der Feuerwehr die hohe Einsatzbereitschaft, die starke Jugendarbeit und die enge Zusammenarbeit mit anderen Organisationen. Zugleich verwiesen sie auf künftige Herausforderungen im Rettungswesen.
Vier neue Ehrenmitglieder ernannt
Darüber hinaus wurde Otto Habereder, Annemarie und Heinz Hannes sowie Josef Pfeffer eine besondere Ehre zuteil: Für ihr fortgesetztes Engagement wurden sie unter großem Applaus zu Ehrenmitglieder der Ortsgruppe ernannt. Tim Stürmer erhielt zudem die Urkunde als Zugführer und wurde zum Fachdienstleiter Information und Kommunikation auf Kreisebene bestellt.
Aus den Reihen der Bereitschaft war im Vorfeld ein Antrag auf Erhöhung des jährlichen Mitgliedsbeitrages auf 25 Euro gestellt worden. Grund dafür sind die Anhebung der Versicherungskosten und steigende Ausgaben der Ortsgruppe. Christian Aulinger stellte einen Antrag auf Abstimmung per Akklamation. Die Anhebung wurde von den Anwesenden einstimmig befürwortet.
Die Geehrten
• Fünf Dienstjahre: Vanessa Möltner, Lisa Sporrer
• Zehn Dienstjahre: Andreas Augustin, Isabella Aulinger, Thomas Möltner, Daniel Perl, Sabrina Schrönghamer, Roland Vogl
• 15 Dienstjahre: Carina Aulinger
• 25 Dienstjahre: Georg Potzner
• 40 Dienstjahre: Lydia Aulinger
