„Kapitel XXII: Von den Turteltauben, die der Heilige Franziskus geschenkt bekam und wie er ihnen die Freiheit gab.“
Franziskus begegnet eines Tages einem jungen Mann. Dieser hat Turteltauben in einem Käfig eingesperrt dabei, die er am Markt verkaufen möchte.
Er bittet den jungen Mann, dass er ihm die Vögel gebe, damit sie nicht getötet werden.
Der junge Mann schenkt daraufhin Franziskus die Tauben.
Franziskus berührt sie zärtlich und spricht: „…warum lasst ihr euch fangen?“
Er baut Nester, sie bleiben und brüten s ogar bei ihm. Später fliegen sie weiter. Franziskus gibt ihnen dazu seinen Segen.
Für Franziskus bedeutet Freiheit nicht einfach „nur“ freilassen und loslassen.
Er schuf den Tauben einen geborgenen und geschützten Raum, indem sie sich in Freiheit weiterentwickeln konnten.
Impulse:
- Wo verspüre ich Enge, Zwänge, Festgefahrenes?
- Welche Räume zur Freiheit braucht es, für mich und andere?
- Ich probiere etwas aus und vertraue auf Gottes Segen …
Gott segne Dich und breite Deine Flügel aus, damit Du Dich erheben kannst, über das, was Dich einengt.
Er schenke Dir Mut zum Fliegen, Vertrauen, Dich von den Winden tragen zu lassen und Gewissheit, dass er Dich niemals fallen lässt.
Die Pusteblume blüht mit Geborgenheit und Vertrauen zur Freiheit.
