Marktgraitz im Umbruch!
Nach der Neuwahl des Bürgermeisters und Gemeinderates, gibt es in Marktgraitz wieder Neuigkeiten. Das neu gewählte Gremium beschloss, dass stillgelegte Gebäude in der Lettenreuther Straße, ehemalige Schreinerei „Veidla“, neu zu beleben. Nach ausführlicher Kalkulation wurde entschieden, hier kein reines Feuerwehrhaus zu errichten und auch keinen gemeindlichen Bauhof. Vielmehr soll das neue Gebäude, als Gemeinschaftsprojekt, die unterschiedlichen Organisationen beherbergen.
Hier wird geglotzt und nicht gekleckert!
Beim Spatenstich freuten sich Gemeindeoberhaupt Michael Beier, sowie die Vorstandschaft der Feuerwehr und die Leitung des Bauhofs, über diesen Meilenstein. Selbstverständlich durfte der Segen durch Pfarrer Lars Rebhan nicht fehlen.
Das zukünftige Projekt beinhaltet ein Gebäude für den Bauhof, sowie ein Feuerwehrhaus mit einem 42 Meter hohenSchlauchturm. Zudem werden gemeinschaftliche Büros und Aufenthaltsräume geschaffen. Aufgrund der stetigen Bereitschaft beider Parteien, soll auch das Fitnessstudio„Graatz & Gains“ integriert werden. Als „Benefit“ für die Mitarbeiter, sowie Feuerwehrdienstleistenden, soll einWellnessbereich geschaffen werden. Dieser dient dazu, den aktiven Feuerwehrdienst wieder attraktiver zu gestalten und neue Mitglieder zu werben.
Aufgrund der kostenintensiven Unterhaltung des Schwimmbades, konnte leider kein neuer Schwimmbereich im Gebäude geschaffen werden. Jedoch sichert hier die Gemeinde zu, die Kosten für die Erholung in der Therme Bad Staffelstein zu übernehmen.
Auch die DLRG wird sich mit einer Ortsgruppe in Marktgraitz positionieren. Hier ist ein Einsatz- und Übungshafen an der Steinach geplant, um schnellere Bereitschaft bei Hochwasser zu gewährleisten und die Zusammenarbeit zu intensivieren.
Der neu errichtete Dorfladen übernimmt die Kantine und sorgt für das Catering bei Veranstaltungen. Es laufen weitere Planungen um Räumlichkeiten für das „Goldene Lamm 2.0“ zu integrieren.
Ganz im Sinne „Green Building“ – wird es eine Quittenallee geben und einen begrünten Innenhof, für gemeinsame Stunden nach getaner Arbeit. Um die CO2-Billanz nicht zu vernachlässigen, soll eine Hackschnitzelheizung eingebautwerden. Hier können die abgerissenen Scheunenreste gehäckselt und gewinnbringend verheizt werden können
Zahlreiche Graatzer freuten sich beim Spatenstich über die zukunftsweisende Investition, für das gemeinschaftliche Dorfleben. Auch die Firma Köppe Bau aus Redwitz a.d.Rodach, sichert Ihre Unterstützung bei der termingerechten Durchführung zu.
Die Planung erfolgt durch den dorfeigenen Architekten und ehemaligen Bürgermeister Jochen Partheymüller, welcher auch als Energieberater tätig ist. Die Fertigstellung ist zum 1. April 2027 geplant und es werden Kosten von 4,7 Millionen Euro kalkuliert.
