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Mehr Kinder zu Gast im Museum (Heike Schülein)
Stadt Ludwigsstadt
03.03.2026, 17:55


Mehr Kinder zu Gast im Museum (Heike Schülein) BESUCHERZAHLEN Es hat deutlich weniger Gruppenbuchungen im Deutschen Schiefermuseum in Ludwigstadt gegeben. Das hat einen bestimmten Grund. Ludwigsstadt Die Besucherzahlen im Deutschen Schiefermuseum blieben 2025 auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr. Insgesamt konnte das Museum 1.670 Besucher willkommen heißen. Zum 30. Juni 2025 hat der Gruppenreisen-Anbieter „Handwerk und Kultur erleben!“ seine Tätigkeit eingestellt. Im Museum wurde das am Rückgang der Gruppenbuchungen spürbar. So fehlten bis zum Jahresende 106 Personen – also knapp vier Busse. Erfreulich ist, dass bei Kindern ein Plus von 15 Prozent zum Vorjahr zu verzeichnen ist. Diese jungen Besucher sind zum Großteil Schülerklassen, die über das Jugendwaldheim Lauenstein ins Schiefermuseumgelangen. 198 Familien zu Gast Darüber hinaus waren gerade an den überdurchschnittlich heißen Tagen deutlich weniger Besucher im Museum. Bei den 1.670 Besuchern handelte es sich um 198 Familien, 486 Besucher in Gruppen, 623 Einzelgäste sowie 363 Kinder. Die Werkstatt mit dem neuen Schülerangebot, eine Tafel herzustellen, wurde im ersten Jahr noch nicht so angenommen wie erhofft. Nach wie vor ist die Kinder- beziehungsweise Schülerführung, die das gesamte Museum beleuchtet, am beliebtesten. Hier ist geplant, durch einen Flyer auf das weitere Angebot hinzuweisen. Für die Museums-App arbeitet man aktuell an einer von Familien nutzbaren digitalen Kinderrallye. Die soll bis zum Sommer fertig sein. Neben den Mitgliedern der Geologisch-Heimatkundlichen Arbeitsgemeinschaft und der Museumsleitung sind vier Personen auf ehrenamtlicher Basis für das Museumtätig. Wasser- und Abwasserbericht Alexander Zschocke, Abteilungsleiter Abwasser bei der mittlerweile von der Remondis-Tochter Eurawasser übernommenen Südwasser GmbH gab bei der Stadtratssitzung einen  Jahresrückblick und stellte angedachte Investitionsmaßnahmen vor. Die durchschnittliche Belastung der über eine Ausbaugröße von 14.000 Einwohnerwerten (EW) verfügenden Kläranlage war mit einem Wert von knapp 11.000 EW etwas höher als 2024. Im vergangenen Jahr wurde eine Reihe an Maßnahmen umgesetzt, die insbesondere der Betriebssicherheit dienen. Hierzu zählten eine Baumfällung zur Reduzierung der Verschattung der PV-Anlage, die Behebung eines größeren Rohrbruchs der Druckleitung zwischen dem Pumpwerk Kupferhammer und der Kläranlage Ludwigsstadt, die Anbindung und Verkabelung eines Wasserzulaufs, die Anbindung eines Zulaufs an das Prozessleitsystem sowie die Neuverrohrung von Dosieranlagen zur Phosphatfällung. Die finale Inbetriebnahme des neu installierten Notstromaggregats erfolgt mit Fertigstellung des Prozessleitsystems im ersten Quartal 2026. Der PV-Speicher ist seit dem 1. Januar dieses Jahres im laufenden Betrieb. Die in diesem Jahr geplanten Maßnahmen in Höhe von insgesamt 12.200 Euro beschränken sich auf ein Minimum. Vorgesehen ist unter anderem der Kauf einer Messtechnik zur besseren Steuerung der Kanalbefahrung zwecks Fremdwasserausgrenzung (8000 Euro). Die PV-Anlage lohnt sich  Sehr erfreulich gestaltet sich die Stromeinsparung durch die Photovoltaik-Anlage, die seit vier Jahren in Betrieb ist. Diese produzierte 2025 – als bisherigen Höchstwert – über 93.000 kWh. Davon wurden 51,5 Prozent als Eigenverbrauch für die Kläranlage genutzt; der Rest in das Netz eingespeist. Angesichts des aktuellen Strompreises der Stadt Ludwigsstadt von 65 Cent/kWh ist die Einsparung enorm. „Die Investition amortisiert sich noch eher als von uns damals angenommen“, verdeutlichte Erster Bürgermeister Timo Ehrhardt (SPD). Die genauen Auswirkungen des neuen Batteriespeichers werden sich in diesem Jahr herausstellen. Aus dem Stadtrat Trekkingplätze boomen  Der Stadtrat erhielt zur Information die gemeldeten Zahlen von 13 der insgesamt 15 Übernachtungsbetriebe. Die durchschnittliche Übernachtungsdauer liegt 2025 bei 2,6 Tagen; ohne Trekkingplätze bei 3,4 Tagen. Dabei ist zu beachten, dass auf den Trekkingplätzen – sprich Kobach und Thüringer Warte – jeweils nur eine Übernachtung erlaubt ist. Bei den Gästezahlen darf man sich über eine Steigerung um zwölf Prozent zum Vorjahr freuen. Die Übernachtungsdauer verzeichnet einen minimalen Rückgang um 1 Prozent zum Vorjahr. „Die Übernachtungen auf den beiden Trekkingplätzen werden weiterhin gut angenommen“, bekundete der Bürgermeister. Der Trekkingplatz Kobach kann für das Jahr 2025 auf 208 Buchungen mit insgesamt 446 Personen zurückblicken, der Trekkingplatz Thüringer Warte auf 165 Buchungen mit insgesamt 364 Personen. Wasserleitungserneuerungen geplant  Zur Beantragung von Fördermitteln meldet die Stadt nach Abstimmung mit dem Betriebsführer FWO insgesamt sieben Leitungsabschnitte  für Wasserleitungserneuerungen in den Jahren 2026 bis 2029 an. Dabei handelt es sich um die Bergstraße, Orlamünder Straße (B85 bis Pfarrhaus), Lehestener Straße (Einmündung Ottendorfer Straße bis Ortsende), Kehlbacher Straße (Einmündung Rosengasse bis Schacht Bühl), Berggasse (Teilstrecke), den Spitzberg (in Kombination mit der Erdverkabelung durch das Bayernwerk) sowie um die Lauensteiner Straße (Tankstelle bis Hammerweg). Arbeiten  Die Baumaßnahmen in der Lehestener Straße, Berggasse, Kehlbacher Straße und Orlamünder Straße sollen im Zuge des Straßenbaus umgesetzt werden. Im Bereich Spitzberg plant das Bayernwerk die Erdverkabelung der Hausanschlüsse, sodass sich Synergien ergeben können. Der Leitungsbau in der Bergstraße wird aus Gründen der Betriebssicherheit vorgeschlagen. Die Leitungserneuerung in der Lauensteiner Straße erfolgt im Zuge der Erneuerung der Fahrbahn durch das Staatliche Bauamt. Die Berechnung geht von Gesamtkosten in Höhe von 1,428 Mio. Euro aus. Die voraussichtliche Förderung beläuft sich bei einem Fördersatz von 40 Prozent auf rund 496.000 Euro. Vergaben  Für den Ersatzneubau des Ludwigsstädter Freibads war der Bürgermeister Ende Januar mit der Auftragsvergabe sowohl einer Beckenabdeckung als auch der Gestaltung der Außenanlagen ermächtigt worden. Beide Aufträge wurden mittlerweile vergeben: die Beckenabdeckung an die Fa. BAC pool systems sowie die Außenanlagen an das Baumann Bauunternehmen. Ebenfalls für das Freibad Ludwigsstadt wurde die Fa. Bavaria Zeitdienst mit der Lieferung und Montage eines Zugangssystems inklusive Kassenautomat beauftragt. Der Kauf von Tickets wird sowohl am Kassenautomaten als auch per Webshop möglich sein. Feuerwehr (I)  Der Auftrag für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Ludwigsstadt erging an das Büro Atelier 13. Insgesamt lagen sechs Angebote vor. Feuerwehr (II)  Mit der Lieferung von 34 Schutzanzügen für die LauensteinerWehr wurde die Fa. Ludwig Feuerschutz beauftragt. Verkehrssicherheit  Sebastian Dietz (CSU) regte Hangsicherungsmaßnahmen an, nachdem sich bei der Dorfauffahrt Lauenstein Steine und größere Steinbrocken ablösten. Ostermarkt  Einladung erging zum Ostermarkt am 22. März auf dem  Historischen Marktplatz und Umfeld.


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