Hörmannsdorf. Mehr als 350 Zuschauer kamen am 12. und 13. September zu den Vorbereitungsturnieren der B-, C- und D-Juniorinnen auf das Sportgelände des SV Hörmannsdorf. Zwei Tage lang spielten dort Mädchenmannschaften aus der Region gegeneinander. Neben dem sportlichen Programm mit insgesamt mehreren Dutzend Partien gab es Bewirtung und eine Tombola.
Am Samstag eröffneten die B-Juniorinnen das Turnierwochenende. Neben der JFG Schwarze Laber waren die SG Painten sowie die Spielgemeinschaft FC Sindlbach/DJK Pilsach/SV Lauterhofen am Start. Die JFG blieb in ihren vier Begegnungen ungeschlagen und belegte mit zehn Punkten und 11:1 Toren den ersten Platz vor der SG Painten.
Zur Eröffnung begrüßte Alois Schmid, Vorsitzender des SV Hörmannsdorf, die Mannschaften und Gäste. Mit Josef Bauer, Bürgermeister der Stadt Parsberg, und Tobias Hierl, Bürgermeister des Marktes Lupburg, waren auch zwei kommunale Vertreter vor Ort. Hierl übergab im Rahmen des Turniers 300 Euro zur Unterstützung des Mädchenfußballs.
Bauer hob sinngemäß die Bedeutung der Vereinsarbeit hervor. Jugendarbeit könne nur funktionieren, wenn Menschen gemeinsam Verantwortung übernähmen und sich ehrenamtlich engagierten. Ähnlich hatte er sich bereits bei anderen Vereinsveranstaltungen in der Region geäußert. Hierl stellte vor allem die Nachwuchsförderung in den Mittelpunkt. Ohne funktionierende Strukturen wie eine Jugendfördergemeinschaft werde es zunehmend schwieriger, Spielerinnen und Spieler gezielt auszubilden. Auch dafür, so seine sinngemäße Aussage, brauche es Trainer, Betreuer und Helfer, die ihre Zeit ehrenamtlich einbringen.
Hinter dem zweitägigen Turnier stand entsprechend viel Organisation. Jürgen Rödl koordinierte den Aufbau und die Abläufe auf dem Sportgelände. Die Turnierleitung übernahm Mario Lipperer, Erster Vorsitzender der JFG Schwarze Laber.
Am Sonntagvormittag folgte das Turnier der D-Juniorinnen mit acht Mannschaften auf zwei Spielfeldern. Den ersten Platz belegte der Freie TuS mit 17 Punkten und 14:4 Toren vor dem TSV Neudorf II. Die beiden Teams der JFG Schwarze Laber landeten auf den Plätzen sechs und acht.
Am Nachmittag gingen sieben C-Juniorinnen-Mannschaften an den Start. Die JFG Schwarze Laber stellte zwei Teams. Dabei setzte sich die zweite Mannschaft der Gastgeberinnen mit zwölf Punkten und einem Torverhältnis von 5:1 durch. Dahinter folgten der Freie TuS und die erste Mannschaft der JFG mit jeweils zehn Punkten.
Besonders begrüßt wurde Nicolas Floch, BFV-Kreisleiter und zugleich Trainer der C-Juniorinnen der JFG Schwarze Laber. Ebenfalls vor Ort war Sebastian Koller, Zweiter Bürgermeister der Stadt Parsberg, der später bei der Siegerehrung mitwirkte. Koller zeigte sich sinngemäß vor allem von der Zahl der teilnehmenden Mannschaften und der Größe der Veranstaltung beeindruckt. Er würdigte den Einsatz der Spielerinnen, Trainer und Helfer, ohne den ein Turnier in dieser Größenordnung nicht möglich wäre.
Auch aus dem Teilnehmerfeld gab es positive Rückmeldungen. Stefan Aures vom Freien TuS bedankte sich nach dem Turnier ausdrücklich für die Organisation und kündigte an, im kommenden Jahr gerne wiederkommen zu wollen.
Der Mädchenfußball hat sich innerhalb der JFG Schwarze Laber in den vergangenen Jahren deutlich erweitert. Mario Lipperer hatte die erste Mädchenmannschaft der JFG gegründet; inzwischen gibt es Teams in mehreren Altersklassen. Organisiert wird der Nachwuchsbereich gemeinsam mit den sechs Stammvereinen aus Parsberg, Beratzhausen, Lupburg, Hörmannsdorf, Oberpfraundorf und Hohenfels.
Mit der wachsenden Zahl an Mannschaften steigt allerdings auch der organisatorische Aufwand. Für die Koordination von Training, Spielbetrieb und Abstimmung zwischen Teams und Stammvereinen sucht die JFG deshalb weiterhin ausdrücklich eine Jugendleiterin oder einen Jugendleiter für den Mädchenfußball.
Die JFG Schwarze Laber sucht ausdrücklich eine Jugendleiterin oder einen Jugendleiter für den Mädchenfußball. Gesucht wird eine verlässliche Person, die die organisatorische Koordination der Mädchenmannschaften übernimmt und dabei mit Trainern, Eltern, Vorstand und den Stammvereinen aus Parsberg, Beratzhausen, Lupburg, Hörmannsdorf, Oberpfraundorf und Hohenfels zusammenarbeitet. Interessierte, die sich diese Aufgabe vorstellen können oder zunächst unverbindlich mehr darüber erfahren möchten, sind eingeladen, direkt Kontakt mit der JFG Schwarze Laber aufzunehmen.
