Liebe Bürgerinnen und Bürger,
wir möchten unsere Bäche, Gräben und Uferstreifen ökologisch aufwerten – und Sie können dabei eine wichtige Rolle spielen. Haben Sie eine Wiese am Bachlauf, einen Uferstreifen, der künftig nicht mehr landwirtschaftlich genutzt wird, oder planen Sie, einen etwa 10 m breiten Uferstreifen anzulegen? Dann sprechen Sie mit uns: Die Gemeinde sucht genau solche Flächen als Ausgleichsflächen für Eingriffe durch Windparks. Wenn die Mittel nicht lokal eingesetzt werden, fließen sie in den Naturfonds der Staatsregierung – ein guter Grund, die Vorteile vor Ort zu sichern.
Warum mitmachen?
- Mehr Artenvielfalt: naturnahe Ufer bieten Heimat für Pflanzen, Vögel, Amphibien und Insekten.
- Besserer Hochwasserschutz & Grundwasserneubildung: gut gestaltete Uferzonen fördern den Wasserrückhalt und die Filterwirkung.
- Schönere Landschaft, mehr Freizeitwert: naturnahe Bereiche steigern die Erholungsqualität für alle.
- Regionale Mittel bleiben vor Ort: die Ausgleichsgelder kommen unserer Gemeinde zugute.
Wen wir suchen
- Eigentümerinnen und Eigentümer von Wiesen entlang von Bachläufen
- Flächen, die langfristig nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden sollen
- Interessierte, die einen Uferstreifen von etwa 10 m anlegen, verkaufen oder verpachten möchten
Was die Gemeinde bietet
- Fachliche Beratung zur naturnahen Gestaltung und zur Vereinbarkeit mit Hochwasserschutz und Grundwasserneubildung
- Übernahme aller Kosten und Folgekosten
- Begleitung bei Förderanträgen (Erhöhte Förderung Gewässerrandstreifen und Uferstreifen für Bayerns kleine Gewässer)
So geht es weiter (kurze Schritte)
- Melden Sie sich unverbindlich bei der Gemeinde: Telefon, E‑Mail oder persönlich im Rathaus.
- Wir besprechen Ihr Anliegen und prüfen, ob Ihre Fläche passt.
- Bei Interesse: Ortsbesichtigung, Beratung und gemeinsames Planungsgespräch.
- Umsetzung durch Fachfirmen mit Unterstützung der Gemeinde und fachlicher Begleitung.
Melden Sie sich jetzt – gestalten Sie die Zukunft unserer Landschaft aktiv mit!
Markt Oberscheinfeld
Peter Sendner, 1. Bürgermeister
