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🚒 Zwei EinsĂ€tze an einem Tag – beide verursacht durch falsch entsorgten MĂŒll 🚒
Feuerwehr Markt Donaustauf
20.06.2026, 13:50
Bilder (11)

WĂ€hrend gerade unsere neue Sirene am Feuerwehrhaus montiert wurde, alarmierte uns die Leitstelle um 10:00 Uhr zu einem rauchenden MĂŒllfahrzeug in die Egelseestraße.

Vor Ort stellten wir fest, dass aus dem Heckbereich der MĂŒllpresse Rauch aufstieg. Aufgrund des stark beißenden Geruchs gingen wir von einem brennenden Akku oder einer Batterie im geladenen SperrmĂŒll aus. Um die Brandursache sicher lokalisieren zu können, wurde das MĂŒllfahrzeug auf den Parkplatz der Sporthalle umgesetzt und dort entladen.

Da auf dem angrenzenden Sportplatz gerade Kinder Sportunterricht hatten, wurde dieser vorsorglich unterbrochen und der Bereich gerĂ€umt. GlĂŒcklicherweise konnte die Ursache schnell gefunden und die Gefahr beseitigt werden.

 

⚠ Bereits wenige Stunden spĂ€ter folgte der nĂ€chste Einsatz: 

 

Erneut wurden wir zu einem MĂŒllfahrzeug alarmiert – und erneut handelte es sich um dasselbe Fahrzeug. Diesmal trat eine grĂ¶ĂŸere Menge Öl aus dem Fahrzeug aus. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass im SperrmĂŒll ein mit Öl gefĂŒllter Kanister entsorgt worden war. Durch den Pressvorgang wurde dieser beschĂ€digt, sodass das Öl austrat und die Fahrbahn verunreinigte.

Wir banden das ausgelaufene Öl und entfernten weitere RĂŒckstĂ€nde aus dem Fahrzeug, da eine Weiterfahrt sonst nicht möglich gewesen wĂ€re.

 

❗ Unser dringender Appell:

Batterien, Akkus, Öle, Farben, Chemikalien und andere Gefahrstoffe gehören weder in den HausmĂŒll noch in den SperrmĂŒll!

Solche Stoffe können BrĂ€nde auslösen, EinsatzkrĂ€fte gefĂ€hrden und erhebliche SachschĂ€den verursachen. Bitte entsorgen Sie diese Materialien ausschließlich ĂŒber die vorgesehenen Sammelstellen und Wertstoffhöfe.

Die beiden EinsĂ€tze zeigen eindrucksvoll, welche Folgen eine unsachgemĂ€ĂŸe Entsorgung haben kann. Mit einer korrekten Entsorgung lassen sich solche EinsĂ€tze, GefĂ€hrdungen und hohe Kosten vermeiden.

 

Bei Temperaturen von knapp 30 °C kamen unsere EinsatzkrÀfte dabei ordentlich ins Schwitzen. Umso mehr zeigt sich, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit AbfÀllen ist.