Zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schloßberg fanden sich zahlreiche aktive Mitglieder, Vereinsangehörige sowie Ehrengäste im Feuerwehrhaus ein, um auf ein ereignisreiches Jubiläums-Jahr zurückzublicken und einen Ausblick auf zukünftige Aufgaben zu erhalten.
Erster Vorstand Andreas Hofbauer eröffnete die Versammlung und begrüßte alle Anwesenden. In seinem Bericht hob er besonders den starken Zusammenhalt innerhalb des Vereins hervor, der sich im vergangenen Jahr bei der Organisation, des Aufbaus und der Durchführung des 150-jährigen Jubiläums in der Feuerwehr zeigte. Es war für alle Bürger eine sehr schöne Festwoche. Neben den Einsätzen und Übungen sei auch das gesellschaftliche Leben ein wichtiger Bestandteil in der Feuerwehr Schloßberg. Veranstaltungen wie das Jubiläumsfest, die Teilnahme an Festsonntagen von benachbarten Feuerwehren und Patenvereinen stärkten das Gemeinschaftsgefühl und verankerten die Feuerwehr fest im Gemeindeleben. Hofbauer dankte allen Mitgliedern für ihr ehrenamtliches Engagement sowie deren Familien für ihre Unterstützung.
Da Philipp von Uckermann sein Amt als zweiter Vorstand zur Verfügung stellte, wurde unter Leitung von zweitem Bürgermeister Robert Zehetmaier, Alexander Bauer einstimmig von den anwesenden Mitgliedern zum Nachfolger gewählt.
Mit Alexander Freudenberg, Arthur Steinberg, Greta Denk, Johanna Hofstetter und Joshua Kuhns wurden neue Mitglieder willkommen geheißen.
Für viele Jahre Mitgliedschaft gratulierte Hofbauer Philipp von Uckermann für 25, Patrick Heigenmoser und Manfred Gerauer für 40 Jahre, Bernhard Bonholzer für 50 Jahre, Konrad Kirschner für 65 Jahre und Eduard Wunsam für 70 Jahre. Hofbauer bedankte sich mit Urkunden und Präsenten für die Jahrzehntelange Vereinstreue.
Kassenwartin Lilli Lechner konnte Dank der Spendenbereitschaft der Bevölkerung, des Zuschusses der Gemeinde und den Mitgliedsbeiträgen der Vereinsmitglieder einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen.
Erster Kommandant Christian Holewa berichtete über die Einsatzzahlen und Aktivitäten der aktiven Wehr. Die Feuerwehr Schloßberg wurde im vergangenen Jahr zu 125 Einsätzen alarmiert, darunter Brandeinsätze, technische Hilfeleistungen und Verkehrsunfälle. Holewa betonte die hohe Einsatzbereitschaft und Professionalität der Mannschaft. Besonders wichtig sei die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Zahlreiche Übungen und Lehrgänge hätten dazu beigetragen, das Leistungsniveau weiter zu steigern.
Im vergangen Jahr wurden von den Ehrenamtlichen 8803 Stunden aufgewendet.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Nachwuchsarbeit. Die Jugendfeuerwehr entwickle sich positiv und bilde eine wichtige Grundlage für die Zukunft der Wehr. Holewa zeigte sich zuversichtlich, dass auch in den kommenden Jahren genügend engagierte Nachwuchskräfte zur Verfügung stehen werden und bedankte sich bei Jugendwart Christian Dreischl für dessen Arbeit.
Asanger Magdalena wurde zur Feuerwehrfrau, Lombardo Francesco zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Löschmeister wurde Korbinian Wiedemann und Oberlöschmeister Philipp von Uckermann.
Die aktive Dienstzeit von 10 Jahren erreichte Mike Thuspaß. Philipp von Uckermann erhielt die Auszeichnung für 25 Jahre und Manfred Gerauer für 40 Jahre. Beiden überreichte Kreisbrandinspektor Franz Hochhäuser die Urkunde vom Staatsministerium des Inneren mit den dazugehörigen Orden als Dank.
Im Rahmen der Versammlung richtete der zweite Bürgermeister Robert Zehetmaier ein Grußwort an die Feuerwehr. Er lobte die hervorragende Arbeit der Einsatzkräfte und betonte die große Bedeutung der Feuerwehr für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.
Auch Kreisbrandinspektor Franz Hochhäuser würdigte in seinem Grußwort die Leistungen der Schloßberger Wehr.
Stadtbrandrat, Kommandant und erster Vorstand der Feuerwehr Rosenheim Hans Meyrl bedankte sich für die gute Zusammenarbeit in Einsatzfällen und für die gelebte Kameradschaft, wie die gegenseitigen Einladungen beweisen.
Andreas Hofbauer bedankte sich zum Abschluss bei allen Anwesenden und schloss die Versammlung mit dem traditionellen Motto der Feuerwehren:
„Gott zur Ehr‘, dem Nächsten zur Wehr“
