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Veranstaltungshinweis - Tages des offenen Denkmals am 13.09.2026
Markt Burgheim
04.09.2026, 09:49

Auf das beiliegende Programm zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, den 13.09.2026 darf verwiesen werden.

Schloß Sinning – Barockschloss 
Führungen in Kleingruppen von 9.00 – 13.00 Uhr – Familie Drossbach

Das Schloss Sinning ist ein Barockschloss im Gemeindeteil Sinning der Gemeinde 
Oberhausen. Das dreigeschossige Schloss wurde um 1660 am Rande eines 
Ausläufers des Donaumooses von Franz Freiherr von Giese im
Renaissancestil erbaut. Als die von Giese im Mannesmann ausgestorben waren, 
übernahm 1721 Freiherr Wilhelm Adam von Weveld für 9.750 Gulden das Schloss, 
das er 1727 im Norden und Osten um eine zweigeschossige barocke Flügelanlage 
im französischen Stil erweiterte. 1830 richtete Johann Baptist Freiherr von Weveld, 
seit 1807 Verwalter des Zwangsarbeiterhauses in München-Au, auf den Gütern um 
das Schloss eine Ziegelei, eine Gärtnerei sowie ein Bräuhaus ein und wandelte 
damit die Anlage in einen industriellen Landwirtschaftsbetrieb um. Dadurch wurde 
der Freiherr, der auch junge Landwirte ausbildete, zum größten Arbeitgeber im 
gesamten Umkreis. In den letzten Jahren wurde der Schlossflügel von der Familie 
Drossbach mit hohem Aufwand, sehr filigran und Denkmal gerecht saniert.

„St. Martin“ Aresing – kath. Pfarrkirche 
Führung ab 12.30 Uhr mit Hr. Kirchenpfleger Jakob Beierl

Die Geschichte der Pfarrkirche St. Martin in Aresing geht auf das 11. Jahrhundert 
zurück. Aus dieser Zeit stammt der im romanischen Stil erbaute Kirchturm mit 
Satteldach. Das Presbyterium mit seinem einfachen Gewölbe dürfte um die Zeit 
um 1400 entstanden sein. Das Langhaus mit der Flachdecke in der heutigen 
Gestalt wurde 1860 eingeweiht. Die neugotischen Altäre und die darin 
befindlichen Figuren stammen aus dem Jahr 1895. Am Sockel des Hochaltars 
erinnert ein „Lamm Gottes“-Gemälde von Johann Babtist Hofner an diesen hier 
beheimateten Kunstmaler. Der in Aresing geborene Kunst-Professor Michael Lutz 
vollendete 1953 das Langhaus-Deckengemälde als neunteiligen Zyklus aus der 
Martinslegende. Bemerkenswert ist, dass der Maler bedeutende Personen aus 
jener Zeit in sein Werk integriert und auch sich selbst dargestellt hat. Zur Bedeutung 
der Kirche trägt auch der 1751 in Aresing geborene und getaufte spätere Bischof 
von Regensburg, Theologieprofessor Dr. Michael Sailer, wesentlich bei.

„St. Jakob“ Schrobenhausen – kath. Stadtpfarrkirche 
Führung ab 14.00 Uhr mit Hr. Stadtpfarrer Florian Stadlmayr

St. Jakob ist die katholische Stadtpfarrkirche in Schrobenhausen. Sie beherrscht die
Stadtsilhouette von Schrobenhausen und befindet sich an einem Zubringerweg 
nach Santiago de Compostela. Vermutlich deshalb ist die Kirche dem heiligen
Jakobus dem Älteren geweiht. 
Der spätgotische verputzte Ziegelbau ist eine dreischiffige, fünfjochige Hallenkirche
mit Umgangschor und wurde von ca. 1450 bis 1480 erbaut. Die Strebepfeiler auf 
der Südseite sind mit Maßwerk geschmückt. Einfluss auf die Architektur hatte das 
Ingolstädter Liebfrauenmünster. 
Äußerlich imponieren der Turm mit Oktogon und Spitzhelm über Dreiecksgiebeln 
(1617–1624 erhöht) und der hohe Dachstuhl aus der Entstehungszeit der Kirche. 
Der Innenraum wird von einem Sternrippengewölbe über kämpferlosen 
Rundpfeilern ohne Gurt- und Scheidbögen abgeschlossen und zeigt dadurch eine 
starke Vereinheitlichung des Raumes. 
Von großer Bedeutung sind u.a. die im Jahr 1461 geschaffenen Wandmalereien 
mit einem Marienzyklus über dem Sakristeieingang sowie die in hoher Qualität und 
weitgehend nach Bibelmotiven farblich gestalteten gotischen Chor- und 
Kirchenfenster.

„St. Peter“ Sandizell – kath. Pfarrkirche / Hofmarkskirche (Asamkirche)
Führung ab 15.30 Uhr mit Hr. Josef Stegmair und Hr. Kirchenpfleger Georg Euba

1735 begann Johann Baptist Gunetzrhainer mit dem Bau der Hofmarkskirche, dem 
1756 der Turm durch den kurfürstlichen Hofbaumeister Leonhard Matthäus Giessl 
folgte. Bedeutendstes Werk in der barocken, ovalen Hallenkirche mit den 
wunderschönen Gemälden und Malereien, den äußerst filigran gearbeiteten 
Stuckarbeiten wie Verzierungen, und der sehr gut erhaltenen Ausstattung ist der
Hochaltar von Edin Quirin Asam. 
Die Kirche beherbergt die Grabdenkmale der Grafen von und zu Sandizell. Sie ist 
mit einem Durchgang mit dem Schlosspark verbunden. Sie ist heute die 
katholische Pfarrkirche St. Peter für die Einwohnern von Sandizell. Im Volksmund 
wird die kath. Pfarrkirche auch „Asamkirche“ genannt.
Der Ursprung der Kirche geht auf ein Versprechen zurück. Graf Max Emanuel von 
Sandizell war anno 1730 in einer wichtigen Mission auf Malta gewesen und 
versprach eine Kirche zu bauen, wenn er wieder erfolgreich und gesund 
heimkommt. Fünf Jahre später wurde der Kirchenbau begonnen.
„Mariä Heimsuchung“ Berg im Gau – kath. Pfarrkirche 
Führung ab 17.00 Uhr mit Hr. Kreisheimatpfleger Manfred M. Baierl
Die katholische Pfarrkirche „Mariä Heimsuchung“ in Berg im Gau ist eine barocke 
Saalkirche und wurde 1766 bis 1768 unter Einbeziehung der im Grundriss 
quadratischen unteren Turmgeschosse des romanischen Vorgängerbaus durch 
das Kloster Scheyern errichtet. Sie besteht aus dem Langhaus, dem eingezogenen,
halbrund geschlossenen Chor im Osten, der Sakristei an der Südwand des Chors 
und dem aus der Längsachse nach Norden verschobenen Kirchturm. Die 
oktogonalen Obergeschosse des mit einer Zwiebelhaube bedeckten Turms sind 
durch Pilaster an den Ecken gegliedert. Im Turm hängen vier Kirchenglocken.
Der Innenraum des Langhauses ist mit einem Stichkappengewölbe überspannt, 
ebenso der Chor. Auf dem Altarretabel des Hochaltares ist Maria dargestellt. Der 
Stuck- /Bänderstuck und die Deckenmalereien wurden erst 1967 hinzugefügt. Der 
vormalige Ortspfarrer Monsignore Anton Keller bezeichnete die Pfarrkirche „Mariä 
Heimsuchung“ ob der reichlichen Ausstattung und der heimeligen Stimmung 
immer als sein heimliches Wohnzimmer.

Hinweise:
- zur Teilnahme an den Führungen wird festes Schuhwerk empfohlen 
- Haustiere sind bei den Führungen nicht erlaubt

LRA Neuburg – Schrobenhausen 
Sachgebiet 20 – Kommunalwesen
- Kreisheimatpflege


Beschreibung

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