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Rehkitzrettung Linnich e.V. – Gemeinsam Leben retten
Rehkitzrettung Stadtgebiet Linnich e.V.
09.02.2026, 21:11
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Engagement für den Schutz junger Wildtiere

Die Rehkitzrettung Linnich e.V. engagiert sich aktiv für den Schutz junger Wildtiere, insbesondere während der sensiblen Mähsaison. In dieser Zeit sind frisch geborene Rehkitze durch landwirtschaftliche Mäharbeiten besonders gefährdet, da sie instinktiv im hohen Gras verharren und nicht flüchten. Ohne gezielte Hilfe kommt es jedes Jahr zu zahlreichen vermeidbaren Verlusten.

 

Moderne Technik und ehrenamtlicher Einsatz

Der Verein setzt moderne Technik sowie ehrenamtliche Unterstützung ein, um Rehkitze rechtzeitig zu lokalisieren und zu retten. Mithilfe von Drohnen mit Wärmebildtechnik, geschulten Helferinnen und Helfern sowie enger Zusammenarbeit mit Landwirten können viele Jungtiere vor Verletzungen oder dem Tod bewahrt werden. Diese Arbeit trägt nicht nur zum Tierschutz bei, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer heimischen Natur.

 

Schon 5 Euro können Leben retten

Eine Mitgliedschaft bei der Rehkitzrettung Linnich e.V. ist bereits mit einem Beitrag von nur 5 Euro pro Jahr möglich. Mit diesem kleinen Betrag unterstützen Mitglieder direkt die Rettungseinsätze, die Anschaffung und Wartung von Technik sowie die Organisation ehrenamtlicher Hilfe. Jeder Beitrag hilft, Leben zu retten und das Bewusstsein für den Schutz von Wildtieren zu stärken.

 

Gemeinsam für unsere Natur

Die Rehkitzrettung Linnich e.V. steht für Engagement, Verantwortung und gelebten Naturschutz. Gemeinsam können wir dazu beitragen, junge Wildtiere zu schützen und unsere Natur für kommende Generationen zu bewahren.

 

Gemeinsam retten wir Leben. 💚🦌


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Beschreibung

Über das Projekt „Rehkitzrettung Stadtgebiet Linnich e.V.“ Unser Ziel ist in erster Linie das Retten von Leben! Wir unterstützen ehrenamtlich die Landwirte und Jäger in Linnich und Umgebung bei der Rehkitz-Suche und -Rettung während der Mahd. Durch Nutzung der fliegenden Wärmebild-Kamera soll eine möglichst zuverlässige Ortung und sichere Bergung der hilflosen Rehkitze erreicht werden. Zahlreiche Projekte in Deutschland beweisen, dass diese Vorgehensweise sehr erfolgreich ist und viele Todesfälle vermeiden kann. Wie funktioniert die Rehkitz-Rettung aus der Luft? Das Rettungsteam trifft sich möglichst unmittelbar vor der Mahd auf dem betroffenen Feld. Der Kopter-Pilot fliegt in einer zuvor automatisch berechneten Flugroute das Feld lückenlos ab. Eine weitere Person hilft bei der Betrachtung und Interpretation des Live-Bild der Wärmebild-Kamera auf einem Bildschirm und meldet verdächtige Stellen. Per Funk werden die Retter an diese Stellen navigiert und prüfen ob es sich wirklich um ein Rehkitz handelt, nehmen dieses auf ohne es mit menschlichem Geruch in Kontakt kommen zu lassen und setzen es am Feldrand an einer sicheren Stelle wieder aus. Hier wird es später von der Mutter wiedergefunden und weiter versorgt. Worum geht es bei der Rehkitz-Rettung? In den Monaten Mai und Juni ist die Hauptsetzzeit beim Rehwild. Das heißt, in dieser Zeit werden besonders viele Rehkitze geboren. Die Geburt der Rehkitze erfolgt meist im hohen, „sicheren“ Gras. Die ersten Lebenswochen verbringt das Rehkitz oft alleine in seinem Versteck. Die Mutter sucht das Kitz nur zum Säugen auf. Durch die zeitliche Überschneidung der Hauptsetzzeit mit der Heu-Ernte (Mahd) in der Landwirtschaft geraten die Jungtiere regelmäßig in große Gefahr. Landwirte und Jagdpächter stehen in dieser Zeit immer wieder vor der Mammut-Aufgabe „Rehkitz-Rettung“, das heißt sie versuchen die wehrlosen Tiere vor dem grausamen Mäh-Tod zu bewahren. Eine kaum zu bewältigende Aufgabe, da die Rehkitze nur durch manuelles Absuchen der Felder mit Menschenketten gefunden werden können. Auch die Suche mit Hunden scheidet aus, da die Rehkitze nach Geburt vollkommen geruchlos sind und somit nicht gewittert werden können. Warum sind Rehkitze besonders gefährdet? Obwohl die Rehkitze bereits kurz nach Geburt laufen können, haben sie in der ersten Lebenswoche keinen Fluchtinstinkt. Das heißt, bei drohender Gefahr duckt sich das Rehkitz so tief wie möglich auf den Boden. Man spricht hier vom „Drückinstinkt“. Für die natürliche Feinde sind sie so nahezu unsichtbar. Für die Landwirte auf ihren Mähmaschinen allerdings auch. Sie geraten in die großen Mähwerke und werden grauenvoll getötet oder zumindest schwer verstümmelt. Was passiert mit den Rehkitzen nach der Rettung? Wenn ein Rehkitz bei einer Rettungsaktion geortet wurde nimmt es der Jäger oder geschulte Helfer auf und setzt es außerhalb des Mäh-Bereichs oder am Waldrand wieder aus. Dabei darf das Kitz keinesfalls mit der bloßen Hand berührt werden, da es sonst die Ricke aufgrund des Menschen-Geruchs nicht mehr annehmen würde. Wenn auf dem Feld wieder Ruhe eingekehrt ist kehrt die Ricke zu ihrem Jungen zurück und versorgt es weiter.