Mit der Inbetriebnahme von drei Photovoltaikanlagen auf Feuerwehrgerätehäusern in Obristfeld, Marktgraitz und Uetzing setzen mehrere Kommunen im Landkreis Lichtenfels gemeinsam ein klares Zeichen für eine kommunal getragene Energiewende. Die Anlagen erreichen zusammen eine Leistung von 73 kWp und stehen beispielhaft für eine enge und verlässliche Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden.
Bürgermeister Jürgen Gäbelein betont, dass die Gemeinde Redwitz a.d.Rodach die Gründung der gemeinsamen Energiegesellschaft von Beginn an aktiv begleitet hat. Im interkommunalen Zusammenschluss sieht er die Möglichkeit, die Herausforderungen der Energiewende gemeinsam anzugehen und durch regionale Stromerzeugung perspektivisch attraktive Strompreise für die Menschen vor Ort zu ermöglichen. Ein konkretes Ergebnis dieser Initiative ist die Anlage auf dem Feuerwehrhaus im Ortsteil Obristfeld. Dort wurde eine Photovoltaikanlage mit 23,40 kWp inklusive Batteriespeicher errichtet. Sie senkt die Stromkosten der Feuerwehr deutlich und schafft zugleich einen beiderseitigen Nutzen durch die Einspeisung überschüssiger Strommengen.
Auf dieser Grundlage schlossen sich weitere Kommunen an. In Marktgraitz ging eine Anlage mit 24,75 kWp in Betrieb, die bereits Erträge über dem geplanten Sollwert erzielt. Bürgermeister Jochen Partheymüller sieht in diesem Modell eine Verbindung aus ökologischer Verantwortung und wirtschaftlicher Vernunft, die die regionale Wertschöpfung stärkt und die Kommunen langfristig unabhängiger macht.
Auch die Stadt Bad Staffelstein beteiligte sich an dem Vorhaben. Auf dem Feuerwehrhaus in Uetzing wurde ebenfalls eine Anlage mit 24,75 kWp installiert. Bürgermeister Mario Schönwald hebt hervor, dass dieses Projekt zeige, wie regionale Zusammenarbeit nachhaltige Energieversorgung stärkt und zugleich Kosten senkt.
Die drei Anlagen stehen beispielhaft für eine pragmatische und umsetzungsorientierte kommunale Energiepolitik. Weitere Projekte auf öffentlichen Gebäuden im Landkreis befinden sich bereits in Vorbereitung.
Der Verwaltungsratsvorsitzende Christian Meißner und Vorstand Markus Hausmann bedanken sich bei den beteiligten Bürgermeistern, Gemeinderäten und Feuerwehren für das Vertrauen und die konstruktive Zusammenarbeit. Die Projekte verdeutlichen, wie gemeinsames Handeln vor Ort konkrete Fortschritte für eine nachhaltige Energieversorgung ermöglicht.
(Pressemitteilung Landratsamt Lichtenfels 035 - 2026)
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