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„Großes Kino“ in der Steppacher St. Erhard-Kirche: Festgottesdienst der Diakonie mit der Evang.-Luth. Kirchengemeinde
Diakonie Bamberg-Forchheim (Pommersfelden)
05.03.2026, 12:02
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„Bei uns in Steppach gibt es ganz großes Kino!“ Mit diesen Worten begrüßte Pfarrer Andreas Steinbauer die Festgemeinde beim gemeinsamen Gottesdienst mit der Diakonie Bamberg-Forchheim. Bezug nahm er damit auf das besondere Wandgemälde in der St. Erhard-Kirche, das 1942 vom Kirchenmaler Rudolf Schäfer gestaltet wurde und eine Fülle von biblischen Szenen darstellt. Aber er bezog sich auch auf den Anlass des Gottesdienstes: Die Diakonie Bamberg-Forchheim führte in diesem Gottesdienst gleich zwei neue Abteilungsleitungen ein: Stefanie Roppelt für den Bereich Kindertagesstätten und Patrick Beck für den Bereich Sozialpsychiatrie sowie den Bereich Beherbergung, zu dem u.a. die Jugendherberge in Bamberg gehört. Außerdem wurden die Teams der Kitas Zwergenburg in Pommersfelden und Arche Noah in Steppach und der Mittagsbetreuung an der Grundschule Pommersfelden begrüßt: Sie sind mit dem neuen Jahr aus der Trägerschaft der evangelischen Kirche unter das Dach der Diakonie Bamberg-Forchheim übergegangen.

Neue Abteilungsleitungen mit Ankerpunkten und Perspektiven

„Diakonie ist nicht Hobby der Kirche“, so Pfarrer Steinbauer in seiner Predigt, „sie gehört ins Herz des Glaubens.“ Er plädierte für Mut zum Engagement: „Himmel ist da, wo Menschen in gelebter Verantwortung für andere da sind. Nichts muss so bleiben, wie es ist“, griff er auch das Jahresthema der Diakonie auf: „In Verantwortung“. Karl-Heinz Seib, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Bamberg-Forchheim, hatte in seiner Begrüßung bereits betont: „Für uns als Diakonie heißt das: Verantwortung zu übernehmen ist kein abstrakter Begriff. Es bedeutet für Menschen verlässlich da zu sein, gerade dann, wenn sie Unterstützung brauchen.“ Gemeinsam mit seiner Vorstandskollegin Christine Aßhoff stellte er der Gemeinde die beiden neuen Abteilungsleitungen vor. Stefanie Roppelt hat ihre Stelle zum Jahreswechsel angetreten. „Im Vorstellungsgespräch hat sie uns durch ihre klare Haltung, fachliche Kompetenz und ihre Leidenschaft für die Arbeit mit Kindern, Familien und Mitarbeitenden überzeugt“, so Karl-Heinz Seib. Die studierte Pädagogin und Sozialmanagerin ist außerdem systemische Beraterin: „Besonders wertvoll für unser Werk ist ihre Haltung: ein lösungsorientierter Blick, systemisches Denken sowie ein respektvoller und wertschätzender Umgang miteinander.“ Christine Aßhoff charakterisierte Patrick Beck, der bereits im vergangenen Herbst die Abteilungsleitung Sozialpsychiatrie übernommen hatte, als „optimistischen und kommunikationsstarken Menschen mit großem Fachwissen und einem klaren Blick für Strukturen“. Sie gab ihm das Bibelwort mit auf den Weg „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“ (2 Timotheus 1,7). „Das ist eigentlich eine Stellenbeschreibung für eine Abteilungsleitung“, meinte die 2. Vorständin: Kraft brauche man für die anstehenden Aufgaben als Führungskraft, Liebe im Sinne einer Nächstenliebe, zu der Professionalität kein Gegensatz ist, und Besonnenheit als „generell wichtigen Aspekt im Managementbereich“. Beide neuen Abteilungsleitungen erhielten einen Segenszuspruch, bevor sie sich selbst gemeinsam bedankten: „Heute hier zu stehen, diesen Segen zu empfangen und offiziell in unsere Aufgaben eingeführt zu werden, erfüllt uns beide mit großer Dankbarkeit – und auch Demut“, so Stefanie Roppelt. „Unsere Arbeit findet mitten im Leben und in der direkten Begegnung statt“, beschrieb Patrick Beck ihre Stellen. Ihr gemeinsames Ziel sei es, auch im Hinblick auf die gesellschaftlichen Herausforderungen, „den Träger sicher und stabil nach vorne zu bringen. Wir wollen Bewährtes als Ankerpunkt wahren, aber gleichzeitig den Mut aufbringen uns für neue Perspektiven zu öffnen“. Führung sei für sie beide keine Einzelleistung: „Sie gelingt nur im Miteinander und durch ehrliche Wertschätzung für die Arbeit, die täglich vor Ort geleistet wird.“ Beide Abteilungsleitungen bedankten sich beim Vorstand und Verwaltungsrat der Diakonie Bamberg-Forchheim, aber auch bei ihren Familien und Freunden für die Unterstützung: „Wir freuen uns sehr darauf, die Zukunft unseres Diakonischen Werkes gemeinsam mit Euch zu gestalten.“

Trägerwechsel im Kita-Bereich

Begrüßt wurden an diesem Sonntag auch die beiden Kitas Zwergenburg und Arche Noah sowie die Mittagsbetreuung in Pommersfelden bei der Diakonie: „Ein solcher Übergang geschieht nicht von heute auf morgen“, so Karl-Heinz Seib, der sich herzlich bedankte für die freundliche und unterstützende Aufnahme vor Ort: „Dieses gute Miteinander ist eine wertvolle Grundlage“. Ganz besonders freue er sich auf die Zusammenarbeit mit den engagierten Mitarbeitenden der beiden Kitas und der Mittagsbetreuung: „Sie sind es, die mit Herz, Fachlichkeit und großem Einsatz die Kinder begleiten.“

Gerd Dallner, 1. Bürgermeister der Gemeinde Pommersfelden, begrüßte auch im Namen seiner Amtskolleg_innen der Region die Diakonie Bamberg-Forchheim vor Ort: „Wir haben jetzt Frühlingsanfang, eine Zeit des Neubeginns“, schlug er die Brücke zur Einführung der beiden neuen Abteilungsleitungen, die er herzlich beglückwünschte. „Es ist auch der Anfang der Partnerschaft unserer Gemeinde mit der Diakonie“, so Dallner weiter und bedankte sich gleichzeitig bei der Evangelischen Kirchengemeinde Steppach-Pommersfelden-Limbach für die jahrzehntelange, gute Kooperation im Bereich der Kinderbetreuung. An die Diakonie Bamberg-Forchheim adressiert, griff er ebenfalls das Jahresthema noch einmal auf: Ein Anfang bzw. Übergang sei nie ganz leicht, aber: „Hier wird Verantwortung übernommen! Da freue ich mich auf eine gute Zusammenarbeit.“


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