Nach mehr als einem Jahr Planung, Beratung, Kostenermittlung und vielen Arbeitsschritten konnte jetzt die Gestaltung des Plaudertreffs und der Kreuzigungsgruppe an der Ecke Andreasstraße / Kreuzauer Straße abgeschlossen werden. Dabei hat die STIG den Vorschlag aus dem Dorfkonzept aufgegriffen und weitere Ideen zur Gestaltung des Bereichs zusammengetragen und in einem Konzept visualisiert. In Abstimmung und mit Unterstützung der Gemeinde Kreuzau, der Westnetz für die Lichtplanung, der Stockheimer Betriebe Bühl und Isoliertechnik Esser für die Metallarbeiten sowie der ehrenamtlichen Arbeit der STIG-Mitglieder konnte das Projekt umgesetzt werden. Das Projekt hatte das Ziel, die Kreuzigungsgruppe mit einer Beleuchtung zu versehen und durch Blumenschmuck optisch aufzuwerten. Der neue Blumenkübel mit unserem Ortswappen ergänzt jetzt die übrigen Blumen am Eisengitter. Auch hier geht ein Dankschön an Familie Hardt, die sich als Paten um die Pflege der Blumen kümmert. Auf der gegenüberliegenden Seite gab es einen trostlosen Schotterstreifen, den wir umgestalten wollten. Für diesen Bereich wurden die Vorschläge umgesetzt, einen Plaudertreff einzurichten, die Bepflanzung aus den Beeten der Andreasstraße fortzuführen und die historischen Infos der Geschichts-Stele zu ergänzen. Beim Aktionstag wurde der gesamte Schotterbereich entfernt, die Ecke gesäubert und die Kiefer zurückgeschnitten. Im Anschluss konnte die Sitzbank mit Pflanzkübel aufgestellt und die Pflanzen gesetzt werden. Um die neuen Pflanzen hat sich dann in der Trockenphase des Sommers Ludwig Meurer gekümmert und diese mit Wasser versorgt. Das große Bild der historischen Dorfpartie zeigt genau mit Blick von Osten diesen neu gestalten Bereich in der Vergangenheit. Man erkennt die ehemalige Poststation, die im Jahr 1785 erbaut wurde. Rechts daneben die Gaststätte „Zur Post“, die um 1900 errichtet wurde, die Kreuzigungsgruppe aus dem Jahr 1770 und dem angebauten Fachwerkhaus, indem in der damaligen Vikarie um 1685 der erste Schulunterricht in Stockheim stattfand. Über die „Wuurschjass“ geht es im Hintergrund zur Alten Kirche von 980 – hier noch mit dem hohen Spitzhelm, der im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. An diesem Plaudertreff verbindet sich also die historische Ansicht vom Bild mit der aktuellen Situation und man erhält zu diesen ortsprägenden Gebäuden weitere Informationen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die an der Planung und Umsetzung mitgewirkt haben und sich in ehrenamtlicher Weise in das Projekt mit eingebracht haben. Da die Gestaltung nun fertig ist, würden wir uns freuen, wenn Sie dem Projektnamen „Plaudertreff Andreasstraße“ auch Leben einhauchen würden, dort beim Spaziergang mal verweilen, ein nettes Gespräch führen, dort neue Leute kennenlernen oder alte Bekannte wiedertreffen. Nehmen Sie sich gerne mal Zeit, in unserer Geschichte zu stöbern und lesen was früher und heute alles an der Ecke geschehen ist. Viel Spaß und nette Gespräche am neuen Plaudertreff sowie viel Freude an der aufgewerteten Kreuzigungsgruppe.
