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12 Menschen. Gesichter. Geschichten.
Museum Flucht - Vertreibung - Ankommen
14.02.2026, 10:09
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In der aktuellen Plakatausstellung im Museum Flucht-Vertreibung-Ankommen geht es um 12 Menschen. Sie stellen sich die Fragen: Kann es Frieden geben ohne Menschenrechte? Ohne nachhaltige und sozial gerechte Entwicklung für alle? Ohne Mitgefühl, Toleranz und Dialog? Ohne Freiheit? Denn Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg. Frieden entsteht im täglichen Miteinander – im Kleinen wie im Großen. Dafür setzen sich weltweit viele Menschen und Organisationen ein, aber allzu oft bleiben ihr Engagement und ihre Geschichten unsichtbar. Diese Ausstellung macht sie sichtbar. Vorgestellt werden zwölf Menschen, die sich für Frieden einsetzen, alle auf ihre eigene Art und Weise und in ganz unterschiedlichen Kontexten und Weltregionen. Sie alle verbindet, dass das Wort „Krieg“ für sie kein abstrakter Begriff ist. Sie haben ihn selbst erlebt. Diese Ausstellung macht nicht nur deutlich, wie vielfältig das Engagement für Frieden aussehen kann, sie zeigt auch die Vielfalt der Menschen hinter diesem Engagement. Denn alle Porträtierten bringen eine internationale Geschichte mit. Viele Menschen mit Flucht- oder Migrationserfahrung bleiben den Ländern verbunden, die Teil ihrer Familiengeschichte sind, und engagieren sich humanitär oder politisch. Ihr Wissen und ihre persönlichen Netzwerke sind dabei von unschätzbarem Wert. Sie leisten wichtige Beiträge zu Frieden, Entwicklung und der Verwirklichung der Menschenrechte. Die Ausstellung würdigt dieses Engagement. Zwölf bewegende Geschichten laden zum Nachdenken ein und inspirieren dazu, selbst aktiv zu werden. Für Dana Khamis, die die Idee zu dieser Ausstellung hatte und die Interviews durchführte, gibt es viele Möglichkeiten, etwas zu verändern, auch mit kleinen Schritten wie zum Beispiel ehrenamtlicher Arbeit. Das ist für sie die zentrale Botschaft der Ausstellung. Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 1. März zu den Öffnungszeiten des Museums (Mittwoch bis Sonntag 14-18 Uhr).


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Beschreibung

Das Museum thematisiert das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Religionen und Konfessionen, verschiedener Weltanschauungen und verschiedener Herkunft in der nördlichen Oberpfalz von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis bis zur Integration von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und in den Jahren danach.