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Jugendfahrt 2026 nach Umbrien
Pfarrei St. Johannes der Täufer Auerbach
08.06.2026, 16:18
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In der ersten Woche der Pfingstferien unternahm P. Markus wieder die lange ersehnte Jugendfahrt: Nach den Ministrantenfahrten nach Rom, Kroatien, die Côte d’Azur und den Gardasee in den Vorjahren, bezogen die Teilnehmenden am Ufer des Trasimenischen Sees ihre eigenen vier Häuschen. Der erste Abend wurde mit der Feier der hl. Messe am Seeufer beschlossen. Nach den bewegenden täglichen Morgenimpulsen, die P. Markus unter das Motto "Influencer Gottes - Hl. Franziskus und Hl. Carlo Acutis" gestellt hatte, freuten sich die Teilnehmenden auf das gemeinsam zubereitete Frühstück, um dann Tagesausflüge in die Regionen Umbrien und in die Toskana zu unternehmen.

Am Dienstag besichtigten die 20 Kinder und Jugendlichen die Stadt Siena und besuchten die Reliquien der hl. Katharina. Aus erster Hand erfuhren die Ministranten von Eva vom traditionellen Pferderennen „Palio di Siena“, das als härtestes Pferderennen der Welt gilt und in dem die einzelnen Stadtviertel gegeneinander antreten. Ein weiterer Höhepunkt der Reise war der Besuch der größten künstlichen Wasserfälle Europas. Über drei mächtige Stufen donnern die Wassermassen an der „Cascata delle Marmore“ über eine Höhe von 165 Meter in die Tiefe. Am Nachmittag wurde die Innenstadt, der auf einem großen Tuffblock errichteten Stadt Orvieto besichtigt und der Ausblick über die umbrische Landschaft genossen.

Der geistige Mittelpunkt war am Donnerstag geplant: Die Portiuncula-Kapelle, sowie das Grab des hl. Franziskus mit den weltbekannten Fresken Giottos in der Oberkirche. Besonders herausragend war die Messfeier in der Capella Frate Leone. Außerdem besuchte die Gruppe auch den zur öffentlichen Verehrung ausgestellten Leichnam des hl. Carlo Acutis. Der „Influencer Gottes“ verstarb 15-jährig im Jahr 2006 und ist der erste „Millennial“, der heiliggesprochen wurde. Darüber hinaus ist Carlo Acutis auch der Namenspatron einer Teilnehmerin der Jugendfahrt.

Der Freitag wartete bereits mit einer weiteren Überraschung: Der Besuch der toskanischen Hauptstadt Florenz. Neben dem Besuch des Baptisteriums, konnte deshalb der monumentale Campanile des Florentiner Doms bestiegen werden. Das Zusammentreffen mit Michelangelos David und der Überquerung des Arnos über den Ponte Vecchio rundeten den Tag ab.

Die mittelalterliche, typisch umbrische Stadt Panicale bot eine weitere Gelegenheit, das italienische Lebensgefühl mit Gelato und Espresso zu inhalieren und das „Dolche Vita“ ausführlich zu praktizieren. Der Blick von Castiglione del Lago zeigte den beeindruckenden türkisenen Trasimenischen See, der der größte der Apenninhalbinsel ist. An dessen Ufer feierte die Gruppe der Ministranten und der Jugendlektoren die hl. Messe und dankten Gott für die großartigen Ausflüge, die spannenden Abenden und die inspirierende Gemeinschaft.