Knapp zwei Kilometer lange Ălspur sorgt fĂŒr umfangreichen Einsatz
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Wir wurden zu einer Ălspur im Bereich des Kreisverkehrs alarmiert. Bei der Erkundung vor Ort stellte sich heraus, dass sich die Verunreinigung ĂŒber eine Strecke von knapp zwei Kilometern erstreckte.
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Unmittelbar nach unserem Eintreffen sperrten wir die StaatsstraĂe 2074 zwischen den beiden Kreisverkehren vollstĂ€ndig fĂŒr den Verkehr. Dabei wurde ausschlieĂlich der Kreisverkehr am Anschluss zur KreisstraĂe LA 11 komplett gesperrt. Zudem forderten wir die Polizei sowie den zustĂ€ndigen StraĂenbaulasttrĂ€ger an. Aufgrund der erheblichen LĂ€nge der Ălspur wurden auĂerdem die Feuerwehren Wörth und Ahrain zur UnterstĂŒtzung nachalarmiert.
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Mit groĂem Personalaufwand und unter Einsatz einer erheblichen Menge Ălbindemittel wurde die gesamte Ălspur zunĂ€chst abgestreut. Kurz darauf konnte das verursachende Fahrzeug festgestellt werden. An einem Bulldog war wĂ€hrend der Fahrt eine Getriebehydraulikleitung geplatzt, wodurch das Ăl ĂŒber eine lĂ€ngere Strecke auf die Fahrbahn gelangte.
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Nachdem der Fahrer den Schaden bemerkt hatte, fuhr er von der StraĂe in einen angrenzenden Feldweg. Dort wurde durch das ausgetretene Ăl auch das Erdreich verunreinigt. Aus diesem Grund musste zusĂ€tzlich das Wasserwirtschaftsamt verstĂ€ndigt werden. Dieses ordnete an, den betroffenen Bereich des Erdreichs mithilfe eines Baggers auszuheben und fachgerecht zu beseitigen.
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Zur abschlieĂenden Reinigung der Fahrbahn wurde eine Spezialfirma angefordert. Diese sĂ€uberte die betroffenen StraĂenabschnitte mit einem GroĂfahrzeug im Hochdruckreinigungsverfahren. WĂ€hrend der umfangreichen Arbeiten blieb der betroffene StraĂenabschnitt vollstĂ€ndig gesperrt.
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Insgesamt waren wir erneut rund vier Stunden im Einsatz. Insbesondere das groĂflĂ€chige Ausbringen des Ălbindemittels und die umfangreichen SicherungsmaĂnahmen waren bei den hohen Temperaturen körperlich Ă€uĂerst anstrengend und stellten fĂŒr alle eingesetzten KrĂ€fte eine erhebliche Belastung dar.
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Appell an die Verkehrsteilnehmer
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Wenn eine StraĂe durch die Feuerwehr gesperrt wird, geschieht dies nicht ohne Grund. Solche Sperrungen dienen sowohl dem Schutz der Verkehrsteilnehmer als auch der Sicherheit der eingesetzten KrĂ€fte und ermöglichen ein gefahrloses Arbeiten an der Einsatzstelle.
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Leider kam es auch bei diesem Einsatz wieder zu zahlreichen unnötigen Diskussionen, da einzelne Verkehrsteilnehmer die angeordneten SperrmaĂnahmen nicht akzeptieren wollten. Solche Diskussionen binden EinsatzkrĂ€fte, behindern die laufenden Arbeiten und können die Einsatzdauer zusĂ€tzlich verlĂ€ngern. Persönliche Interessen oder der Wunsch nach einem kĂŒrzeren Fahrtweg mĂŒssen in einer solchen Situation hinter der Sicherheit aller Beteiligten zurĂŒckstehen.
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Wir appellieren daher erneut eindringlich an die Vernunft aller Verkehrsteilnehmer: Bitte respektieren Sie eingerichtete StraĂensperren, befolgen Sie die Anweisungen der EinsatzkrĂ€fte und nutzen Sie die vorgesehenen Umleitungsstrecken.
