„Kapitel XXI: Wie der Heilige Franziskus den bösen Wolf zähmte und ihn mit den Einwohnern von Gubbio aussöhnte.“
Ein gefährlicher Wolf terrorisiert die Stadt Gubbio. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt haben große Angst und bewaffnen sich. Franziskus fühlt die Angst mit ihnen.
Dennoch stattet er dem Wolf einen Besuch ab.
Er schöpft aus seinem Gottvertrauen und begegnet dem Wolf in Würde und mit einem Kreuzzeichen. Er sieht seinen Hunger, seine Bedürftigkeit.
Dann handelt Franziskus Frieden zwischen dem Wolf und den Menschen aus. Von da an füttern die Menschen den Wolf freundlich und der Wolf begegnet ihnen in Frieden.
Franziskus fühlt mit beiden Seiten, mit der Angst der Menschen und der Bedürftigkeit des Wolfs. Er weiß, wie schwer es ist, Versöhnung und Frieden zu schaffen. Auch wir wissen das.
Gehen wir mit Franziskus respektvoll aufeinander zu!
Impulse:
- Wo nehme ich Ungutes oder gar „Wolfsenergie“ wahr?
- Was ist meine Rolle dabei?
- Ich fühle mich in andere ein, wähle Worte des Mitgefühls und tue etwas, damit Ungutes zum Guten werden kann.
Guter Gott,
stärke mich in meiner inneren Haltung für den Frieden und das Gute.
Pace e bene!
Die weiße Lilie blüht für Respekt und Frieden.
